Nach Pleite gegen VfL Osnabrück

Türkgücü München: Trainer Ruman kündigt interne Aussprache an

Ernüchtert: Die Türkgücü-Spieler nach dem 0:3.
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Ernüchtert: Die Türkgücü-Spieler nach dem 0:3.

Ganz schwach präsentierte sich Türkgücü München am Samstag im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück. Trainer Peter Ruman will den blutleeren Auftritt aufarbeiten.

München – Für Türkgücü München* sollte es der dritte Sieg in Folge in der 3. Liga werden. Stattdessen gab es ein 0:3 daheim gegen den VfL Osnabrück, das selbst in der Höhe verdient war. Das fand auch Türkgücüs Coach Petr Ruman: „Wir waren in allen Belangen immer eine halbe Sekunde zu spät oder einen halben Meter zu weit weg vom Gegner“, beschrieb er die Nicht-Leistung seines Teams.

Von Anfang an waren es die Gäste, die reif auftraten, ruhig aufbauten und sich immer wieder Chancen erarbeiteten. Das trug Früchte, als Türkgücü in der 25. Minute eine Kombination über die linke Seite viel zu passiv verteidigte, Sebastian Klaas (23) einen zurückgelegten Ball an der Strafraumgrenze bekam und zum 0:1 einschob. Nur wenige Minuten später erhöhte Osnabrück durch Marc Heider (35), der einen Steilpass an Keeper René Vollath vorbeilegte und den Ball aus spitzem Winkel nur noch über die Linie drücken musste (32.).

Türkgücü München: Trainer Ruman kündigt nach Pleite gegen Osnabrück Aussprache an

Ruman reagierte, nahm in der 36. Minute den glücklosen Andrew Irving (21) vom Platz, brachte Philip Türpitz (30) und stellte auf eine Viererkette um. Das zeigte immerhin etwas Wirkung. Bis zum 0:3 in der 50. Minute, als ein Pressschlag von Osnabrücks Kleinhansl (21) flach auf Türkgücüs Tor zuflog. Vollath sah den Ball zu spät und war machtlos. Ein Glückstreffer, der sinnbildlich war für Türkgücüs gebrauchten Nachmittag. Kapitän Mavraj war frustriert, stauchte seine Vorderleute immer wieder zusammen. Ruman - sichtlich bedient- kündigte nach dem blutleeren Auftritt seiner Truppe Aufklärungsarbeit an: „Ob das an der Reiserei liegt oder an einer gewissen Zufriedenheit, werden wir intern besprechen.“ (JACOB ALSCHNER)

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