Türkgücü: Erstes Spiel nach Alexander Schmidt

Andi Pummer vs. Christian Titz: Welcher neue Besen kehrt besser?

Andreas Pummer gestikuliert an der Seitenlinie.
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Erstmals in der 3. Liga in der vordersten Reihe: Andreas Pummer, Übergangs-Cheftrainer bei Türkgücü.

Der nächste Neuanfang bei Türkgücü: Nach der Entlassung von Alexander Schmidt soll der treue Andreas Pummer im Heimspiel gegen Magdeburg für die Trendwende sorgen. Als Inhaber der Elite-Jugend-Lizenz darf der bisherige Co-Trainer das Team maximal 15 Werktage lang hauptverantwortlich betreuen. Spätestens dann müssen die Münchner einen Fußballlehrer mit Hochschul-Lizenz präsentieren.

  • Pummers Pandemie-Doppelbelastung: „Highlife mit den Kindern“ und Action mit den Türkgücü-Profis.
  • Im Hintergrund läuft die Suche nach einem neuen Cheftrainer.
  • Geschäftsführer Kothny muss abwägen: Holt er einen Trainer bis zum Saisonende - oder gleich für eineinhalb Jahre?

„Highlife mit den Kindern“ in der Früh – Action am Abend in der 3. Liga. Andreas Pummer ist in diesen Tagen nicht nur verstärkt im Familienkreis gefragt („Wie das halt ist in der Pandemie“), auch bei Türkgücü kommt es jetzt umso mehr auf den bisherigen Co-Trainer an.

Während der Verein einen neuen Chefcoach sucht, soll Pummer, 38, dafür sorgen, dass der Aufstiegszug in der 3. Liga nicht ohne die Münchner abfährt. Gegen Magdeburg steht Pummer heute erstmals für den entlassenen Alexander Schmidt an der Seitenlinie (19 Uhr, Grünwalder Stadion). Er sagt: „Man ist schon ein bisschen aufgeregt, aber auch fokussiert und konzentriert. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft so gut helfen kann, dass wir gewinnen.“

Maximal 15 Werktage darf Pummer das Team mit seiner Elite-Jugend-Lizenz betreuen – bis dahin muss Türkgücü einen Fußballlehrer mit Hochschul-Zertifikat präsentieren. Was gegen einen Schnellschuss spricht, erläuterte Geschäftsführer Max Kothny: „Wir müssen uns erst intern klar werden: Wollen wir eine Lösung bis Saisonende? Oder direkt eine für eineinhalb Jahre, die uns dann im Sommer einschränken könnte.“

Gegner Magdeburg stand vor der gleichen Frage und hat sich für die letztgenannte Lösung entschieden. Bei Türkgücü hält man Christian Titz, 49, für eine sehr gute Lösung. Kothny über den früheren HSV-Coach: „Er bringt überdurchschnittliche Qualität mit.“ Für ihn der Beweis: „Der Markt gibt durchaus was her.“

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