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Türkgücü zwischen Abstiegskampf und Trainersuche - Kayabunar ein Liebling auf Zeit

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Von: Jacob Alschner

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Türkgücü-Urgestein: Übergangstrainer Kayabunar.
Türkgücü-Urgestein: Übergangstrainer Kayabunar. © imago

Alper Kayabunar geht in seine zweite Partie als Interimstrainer bei Türkgücü München. Holt die Mannschaft gegen Viktoria Berlin einen Dreier für das Urgestein?

München – Ob er Druck empfinde, wurde Alper Kayabunar vor dem Spiel bei Viktoria Berlin (Samstag, 14 Uhr) gefragt. „Nicht so“, versicherte Türkgücüs Interimstrainer: „Ich will die Mannschaft natürlich unbedingt da rausholen und gewinnen, aber mit dem Druck habe ich kein Problem.“

In der Tat wirkt es eher so, als ob Kayabunar – immerhin schon seit 2014 im Verein – die aktuelle Situation, in der er die Mannschaft bis zum neuen Trainer möglichst über Wasser halten soll, eher als Chance begreift und genießt. „Alpi“, wie der 36-Jährige genannt wird, hat einen guten Draht zu seinen Spielern und die zu ihm. Er kennt den Club, die handelnden Personen und schaffte es, die bis zuletzt anhaltende Talfahrt Türkgücüs mit einem kämpferischen 2:2 gegen den FSV Zwickau zumindest zu unterbrechen. Wirbelwind Sercan Sararer, 32, stellte dem Übergangs-Übungsleiter ein gutes Zeugnis aus, schwärmte davon, wie sehr im Kayabunar ans Herz gewachsen sei: „Er hält super Ansprachen und macht seinen Job bislang überragend.“

Und trotzdem scheint es, als ob die Suche nach einem neuen Coach, auf die sich Geschäftsführer Max Kothny nun zum wiederholten Mal begeben musste, nicht schon vor der eigenen Haustür endet. Mit ihm sei noch nicht gesprochen worden, so Kayabunar. Und Ambitionen auf einen festen Job als Trainer? Hegt er die? „Ne, eigentlich auch nicht.“ (Jacob Alschner)

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