Anni: Mein neues Leben

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Anni Friesinger freut sich auf ihr Baby.

München - Anni Friesinger-Postma spricht im exklusiven tz-Interview über Baby, Ehe und Zukunft.

16 WM-Titel, drei Olympiasiege – die Karriere von Eisschnelllauf-Königin Anni Friesinger lässt keinen Fan kalt. Seit ihrem verletzungsbedingten Abschied im ­November (das Knie spielte nicht mehr mit) startet die 34-Jährige durch – in ein neues Leben ohne Leistungssport. In der tz spricht Anna Christine Friesinger-Postma über ihre Liebe, Fernbeziehung und Familienplanung.

Frau Friesinger-Postma, Sie stehen vor einer neuen Karriere – diesmal als Mama. Wie fühlt sich das an?

Friesinger-Postma: Ja, das stimmt, mein Mann Ids und ich haben ein neues Projekt in Angriff genommen: unser erstes Kind. Es kommt im Sommer zur Welt. Die Schwangerschaft macht mir Riesenspaß.

Wissen Sie schon, ob Ihr Baby ein Mädel oder ein Bub wird?

Friesinger: Der Arzt konnte uns das ­bisher noch nicht eindeutig sagen. Aber ganz egal, was es wird – wir freuen uns riesig auf das Baby!

Schön im Schnee: So entzückend sind die deutschen Wintersport-Damen

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Und Prost! © dpa
Wir drücken Euch weiter die Daumen! © Getty

Haben Sie vor, Ihre Familie noch weiter zu vergrößern?

Friesinger: Warum nicht? Wir würden uns über mehrere Kinder freuen. Das liegt auch daran, dass mein Mann und ich mit tollen Geschwistern aufgewachsen und schon deshalb Familienmenschen sind.

Wo wird Ihr Sonnenschein denn aufwachsen – bei Ihnen in Salzburg oder auf dem Bauernhof Ihres ­Mannes im holländischen Friesland?

Friesinger: Meistens in Salzburg, wo ich zu rund 70 Prozent lebe. Wir werden aber auch regelmäßig auf Ids’ Hof sein.

Sie wollen nicht nach Holland ziehen?

Friesinger: Wir haben uns für eine ungewöhnliche Art der Ehe entschieden, aber ich finde: Es ist eine moderne Art. Mein Mann hat in seinem Betrieb viele Verpflichtungen, ich arbeite in meiner Heimat und liebe die Berge. So leben wir jetzt erst mal weiter nach diesem Modell, bis der Nachwuchs in den Kindergarten kommt. Dann sehen wir weiter. Auf jeden Fall werden wir unser Kind mehrsprachig erziehen.

Sie stammen ja selbst aus einer internationalen Großfamilie.

Friesinger: Ja, mein Bruder Jan wohnt in Norwegen, meine Schwester Agnes in Finnland. Und meine Mama Janina ist Polin. Sie lebt jetzt bei mir in Salzburg. Zu ihr habe ich einen engen Draht, sie freut sich, dass sie bald eines ihrer Enkelkinder nah bei sich hat. Mein Vater ist 1996 leider schon früh gestorben, er wurde nur 42 Jahre alt.

Jetzt werden Sie und Ihr Mann selbst Eltern. Wie schaffen Sie es als Ehepaar, Ihre verschiedenen Interessen und Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen?

Friesinger: Wir kennen unsere Art der Beziehung ja schon seit 13 Jahren. Die Basis ist absolutes Vertrauen, wir engen uns nicht ein. Gleichzeitig achten wir aber darauf, dass wir nie länger als zwei bis drei Wochen getrennt sind.

Wenn Sie bei Ids auf dem Bauernhof sind, helfen Sie dann auch mit?

Friesinger: Nein, das muss ich nicht. Aber ich habe schon eine Beziehung zur Landwirtschaft, meine Oma stammt von einem Bauernhof. Ich bin stolz auf meinen Mann, er hat Landwirtschaft studiert, einen Bachelor-Abschluss gemacht und den väterlichen Hof übernommen.

Klingt, als genießen Sie Ihr neues Leben in vollen Zügen. Fehlt Ihnen der Leistungssport nicht manchmal?

Friesinger: Ich empfinde die Zeit nach dem Sport als Bereicherung. Schließlich habe ich zwischen meinem 16. und 33. Lebensjahr in der Weltspitze mitgemischt, alle Erfolge gehabt. Heute mache ich gar keinen Eisschnelllauf mehr, stattdessen gehe ich radeln oder laufen, tue was für meine Ausdauer und meinen Kreislauf. Extremsport gibt’s für mich nicht mehr.

Wäre ja gerade während der Schwangerschaft auch nicht so gesund…

Friesinger: Na ja, eine Schwangerschaft ist ja keine Krankheit, sondern ein neuer Umstand. Aber ich bewege mich natürlich in Maßen und ernähre mich bewusst.

Interview: Andreas Beez

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