Starke Leistung am Königssee

Jungk rast im Skeleton erstmals auf das WM-Podest

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Auf dem Weg zu WM-Silber: Axel Jungk präsentiert sich am Königssee in starker Form.

Königssee - Bei der WM am Königssee hagelt es für die deutschen Skeleton-Piloten weiter Medaillen. Axel Jungk muss sich nur dem alten und neuen Champion geschlagen geben.

Axel Jungk (Oberbärenburg) hat den deutschen Skeleton-Männern die erste WM-Medaille seit fünf Jahren beschert. Der 25-Jährige belegte bei der Heim-WM am Königssee den zweiten Platz, nur 0,37 Sekunden trennten ihn am Sonntag nach vier Läufen vom alten und neuen Weltmeister Martins Dukurs. Der Lette feierte seinen insgesamt fünften WM-Titel. Der Russe Nikita Tregubow (+0,54) wurde Dritter.

"Ich wusste, dass es möglich ist, aber erwartet habe ich es nicht", sagte ein überglücklicher Jungk im ZDF: "Ich war der Schnellste in dem Lauf, supergeil! Ich habe sonst immer Probleme mit den Nerven, aber heute habe ich es geschafft, hier abzuliefern."

Jungk muss mit Rückenproblemen kämpfen

Jungk, der WM-Vierte des Vorjahres, fand damit pünktlich zum Saisonhöhepunkt seine Form, in den vergangenen Monaten hatten den Sachsen hartnäckige Rückenprobleme behindert. Alexander Gassner (Winterberg) belegte den ordentlichen fünften Platz, Christopher Grotheer (BRC Thüringen) konnte mit Rang sechs nicht zufrieden sein.

Gassner und Grotheer mussten sich damit auch hinter dem viertplatzierten Alexander Tretjakow einreihen, dessen Leistung am Königssee besonders kritisch beäugt wurde. Der Olympiasieger gehört zu den vier unter Dopingverdacht stehenden russischen Skeleton-Piloten, die zu Jahresbeginn zunächst gesperrt worden waren.

Auslöser waren die Erkenntnisse des zweiten McLaren-Berichts über staatlich gelenktes Doping und groß angelegte Vertuschung im Rahmen der Winterspiele 2014 in Sotschi. Nur Tage nach Bekanntwerden der Sperre mussten alle Athleten jedoch freigesprochen werden, es fehlten Beweise in Form von positiven Proben.

sid

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