1. tz
  2. Sport
  3. Wintersport

Flugzeuge sorgten dort für Verletzte und Tote: Biathletin relaxt an berüchtigtem Karibik-Strand

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Andreas Knobloch

Kommentare

Fialkova Maho Beach Karibik Biathlon Wintersport
Ivona Fialkova posiert vor den tieffliegenden Maschinen am Maho Beach in der Karibik. © Fialkova Instagram

Frühlingszeit und Sommeranfang heißt Urlaub und Entspannung für Wintersportstars. Wie für eine Biathletin, die es in die Karibik zog.

Maho Beach - „Bitte stellen Sie die Lehnen aufrecht, schnallen Sie sich an und klappen den Tisch nach oben“, jeder Fluggast hat diese Ansage schon einmal gehört. Wer ohne Vorkenntnisse am Maho Beach entlang läuft, dem klappt es wohl die Kinnlade nach unten und stellt es die Haare auf. Denn das Schauspiel, was dort stündlich passiert, ist ungewöhnlich für Urlauber, die auch mal Ruhe haben wollen. Wintersportlerin und Biathletin Ivona Fialkova hat sich aber über die Unterhaltung gefreut.

Die Slowakin verbrachte ihre Zeit auf der Karibik-Insel St. Martin. Genauer noch am berüchtigten Maho Beach, der bekannt für die Tiefflieger ist. Denn der Strand, im niederländischen Teil der Insel gelegen, grenzt an den Flughafen Princess Juliana International Airport. Dort landen und starten die Maschinen häufig und sorgen eben für spektakuläre Bilder, wie bei Fialkova. Bis zu nur knapp zehn Metern sollen die Maschinen über die Köpfe sausen.

Biathletin Fialkova posiert am berüchtigen Maho Beach: Flugzeuge fliegen da tief

Biathletin am Maho Beach: Am Strand gab es schon einige Unfälle

Der Aufenthalt auf der Mini-Insel und in der Nähe des Flughafens ist nicht ungefährlich. Mehrere unschöne Zwischenfälle sorgten schon für Negativ-Schlagzeilen, wie beispielsweise am 11. April 2012 in der IB Times. Dort wurde beschrieben, wie eine Frau von dem „Schub“ der Flugzeuge weggeblasen wurde. Zwei französische Touristen wurden laut dem Bericht einst verletzt. Der Mann erlitt ein gebrochenes Bein, die Frau eine tiefe Schnittwunde am Kopf. Am 13. Juli 2017 berichtete time.com, wie eine Neuseeländerin deswegen starb.

Karibik Maho Beach Landeanflug
Ein Flugzeug im Landeanflug über Maho Beach, rechts die Ankunftszeiten auf einem Surfbrett. © Imago 2x

Beim Start des Flugzeugs wurde die 57-Jährige von dem Schub erwischt und erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. An den Stränden gibt es auch Warnsignale für Touristen. Die verstorbene Neuseeländerin soll sich am Zaun des Flughafens festgehalten und so nah es ging an den gefährlichen Bereich, vor dem explizit gewarnt wird, gewagt haben. Offiziell soll es aber bisher zu wenigen Zwischenfällen gekommen sein, dennoch soll es laut Medienberichten hin und wieder vorkommen.

Auch andere Biathletinnen machen gerade Urlaub, Dorothea Wierer verbrachte die sonnige Zeit in der Wüste und war bei einem Outfit ganz besonders auf große Auswahl bedacht. (ank)

Auch interessant

Kommentare