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Deutscher Sieg in Amerika nur Randnotiz

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Der US-Amerikaner Ryan Carter (l) wird vom Alexander Sulzer (r) verfolgt. Carter zeigte sich überwältigt von der Atmosphäre in der Veltins-Arena: ""Es hat sich angefühlt, als wenn die Halle wackelte." © dpa

Boston - Der sensationelle 2:1-Sieg nach Verlängerung der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegen die USA zum Auftakt der WM hat in Amerika kaum Beachtung gefunden.

Mitten in den Playoffs der Eishockey-Liga NHL und Basketball-Liga NBA sorgte lediglich der Zuschauer-Weltrekord von 77 803 in der Arena "Auf Schalke" für Schlagzeilen.

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"Deutschland betäubt USA in der Verlängerung", schrieb die Zeitung "USA Today" und zitierte dem amerikanischen Torschützen zum 1:1, Ryan Carter, mit den Worten "Es hat sich angefühlt, als wenn die Halle wackelte. Beim Fußball spricht man immer vom Zuschauer als 12. Mann, diese Fans waren definitiv der siebte Mann auf dem Eis. In der NHL gibt es hin und wieder Sprechchöre, aber diese Zuschauer haben nie aufgehört, ihr Team anzufeuern. Und die deutsche Mannschaft hat dadurch einen riesigen Auftrieb bekommen", sagte der Profi der Anaheim Ducks.

Auf der Homepage der NHL war vom ersten Triumph der deutschen Mannschaft gegen die US-Boys seit 1993 lediglich eine achtzeilige Meldung zu finden.

dpa

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