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"Die Kraft ist wieder da": Neuner auf dem Podest

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Magdalena Neuner (r.) kann wieder jubeln

Pokljuka - Die deutschen Skijägerinnen haben es noch nicht verlernt: Magdalena Neuner erkämpfte für die zuletzt weit unter ihren Möglichkeiten gebliebenen Biathletinnen den ersten Einzel- Podestplatz der Saison.

Die sechsmalige Weltmeisterin brachte sich am Samstag als Dritte in eine glänzende Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen am Sonntag (12.00 Uhr/ZDF und Eurosport). “Jetzt ist alles drin“, kündigte sie nach dem Sprintrennen in Pokljuka an.

So schön und so erfolgreich: Magdalena Neuner

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Magdalena Neuner wurde am 9. Februar 1987 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Die Oberbayerin wuchs in Wallgau auf. © Jantz
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Sie ist bekennende Bairisch-Sprecherin ... © dpa
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... und pflegt die Tradition. © dpa
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Sie ist bei der Bundeszollverwaltung als Zollhauptwachtmeisterin angestellt. Bereits in Jugendwettbewerben holte Lena Trophäe um Trophäe. Im Jahr 2004 war die damals 17-jährige (2.v.r.) noch merklich schüchtern, als sie mit dem deutschen Zoll-Team vom damaligen Finanzminister Hans Eichel empfangen wurde. © dpa
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Ihren großen Durchbruch feierte sie in der Saison 2006/2007. © dpa
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Am 5. Januar 2007 holte sie in Oberhof ihren ersten Weltcupsieg. © dpa
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Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Antholz (Italien) hatte sie dann ihren großen Auftritt und holte drei Goldmedaillen. © dpa
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Auch bei der WM 2008 in Östersund sammelte Lena dreimal Gold. © dpa
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... und obendrein in derselben Saison noch den Gesamtweltcup und zwei Einzelweltcups. © dpa
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Lena erklärte es bislang für ausgeschlossen, sich für den Playboy auszuziehen. © dpa
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Wieso auch? Sie ist angezogen ein größerer Blickfang als viele andere nackt. © dpa
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Zu ihren Hobbies zählt Stricken. © LANA GROSSA
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Ja, richtig gelesen: Stricken! © LANA GROSSA
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Außerdem hört sie gerne Musik. Mit hartem Rock bringt sich Lena auf Betriebstemperatur für Wettkämpfe. In einem Tagesspiegel-Interview gestand sie, sich früher mit der Metal-Band System Of A Down aufgeputscht zu haben. © dpa
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Auch Robbie Williams und Chris Martin schallen ihr des öfteren durch die Ohren. © LANA GROSSA
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Lena ist äußerst schlagfertig und kann so auch mal einen Thomas Gottschalk ins Stocken bringen. © dpa
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Die süße Oberbayerin kann aber auch mal schimpfen. Hobby-Lippenleser dürfen hier mal an einer einfachen Aufgabe üben. © dpa
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"Ich glaub, mich knutscht eine Lena" - Die Biathletin dreht bei diesem Elch das Spiel um. © dpa
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In ihrer Heimat Wallgau trägt man sie auf Händen. © dpa
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Und auch die WM-Maskottchen 2007 namens "Bumsi" ließen sie hoch leben. © dpa
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Lena mit Hund Rocky © dpa
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Miss Neuner mit ihrer "Sportlerin des Jahres 2007"-Trophäe. © dpa
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Sie muss eine große Vitrine haben. © dpa
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Auch beim harten Training hat sie immer ein Lächeln übrig. © dpa
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Lena (r.) posiert mit den Alpin-Skifahrerinnen Maria Riesch (v-l), Kathrin Hölzl und Monika Bergmann-Schmudere vor der Allianz Arena. © dpa
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Ist echt! Lena macht die Probe aufs Exempel. © dpa
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Im Dezember 2011 kündigte Neuner ihr Karriereende für Frühjahr 2012 an. Sie wolle sich neu orientieren und mal etwas anderes ausprobieren, erklärte die Biathletin. © dpa

Lediglich Außenseiter-Chancen im 12,5-Kilometer-Verfolgungsrennen haben am Sonntag die Männer: Bester beim Sieg des Russen Ivan Tscheresow über die 7,5 Kilometer war Arnd Peiffer. Der dreimalige Olympiasieger Michael Greis hat nach zwei Schießfehlern einen Rückstand von 67,6 Sekunden aufzuholen. “Ich hatte schöne warme Hände zum Liegendschießen“, sagte Greis, der mit dicken Handschuhen gelaufen war. “Ich hatte das Glück des Tüchtigen“, meinte Peiffer, der lediglich mit dem letzten der zehn Schüsse nicht getroffen hatte und 65,3 Sekunden zurückliegt.

Nicht wo weit zurück lagen die dreimalige Olympiasiegerin Kati Wilhelm aus Zella-Mehlis als Fünfte und Simone Hauswald aus Gosheim als Siebte. Sie vervollständigten das hervorragende Resultat im Damen-Team. “Wir sind froh über das gute mannschaftliche Ergebnis. Der Podestplatz war wichtig für die ganze Mannschaft“, sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang.

Nach zwei Strafrunden hinter der fehlerfrei schießenden Russin Swetlana Slepzowa und deren mit einem Fehler belasteten Teamkollegin Anna Bogali-Titowez war Magdalena Neuner mit ihrer Leistung nach den 7,5 Kilometern hochzufrieden. “Das war ein Super-Tag für mich“, sagte die Wallgauerin, die sich auch die Olympia-Qualifikation sicherte.

“Liegend hätte es besser sein können, stehend bin ich zufrieden. Darauf kann ich aufbauen“, sagte sie. Nach einem schweren Rennen bei Schneefall und eisiger Kälte hatte Neuner 62,6 Sekunden Rückstand auf Slepzowa. “Die Kraft ist wieder da“, meinte sie. Beim Weltcup-Auftakt in Östersund hatte der Star krank aussetzen müssen, zuletzt in Hochfilzen war sie noch nicht richtig in Form gewesen.

Auch Kati Wilhelm hatte sich im Schneegestöber durchgekämpft, nur einen Fehler geschossen. “Ich bin zufrieden“, sagte sie und freute sich über den Aufwärtstrend. “Für die Leute drumherum ist es wichtiger als für uns. Wir konnten unsere Leistung einschätzen. Sicherlich können wir jetzt alle beruhigter sein, weil wir nicht mehr die vielen Fragen beantworten müssen.“ Eine noch bessere Platzierung vergab Simone Hauswald am Schießstand. Zweimal zielte sie beim letzten Anschlag daneben. “Ich ärgere mich über mein Stehendschießen. Das darf nicht sein“, sagte sie.

Eine kalte Dusche gab es für Tina Bachmann (Schmiedeberg/42. Platz/5 Schießfehler), Andrea Henkel (Großbreitenbach/43./4), Juliane Döll (Oberhof/45./1) und Sabrina Buchholz (Oberhof(71./3). “Ich bin nicht so kältebeständig. Das habe ich am Schießstand gemerkt“, sagte die sechsmalige Weltmeisterin Henkel. “Minus zwölf Grad sind nicht so mein Fall. Ich hatte kalte Hände beim Liegendschießen, null Gefühl in den Fingern.“

dpa

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