Nach dem Dopingskandal

Doping: Tschechische Biathletin fordert Höchststrafe für russische Mannschaft

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Gabriela Koukalova, nach dem Sieg im Sprint-Weltcup 2016/2017, mit Trophäe.

Nach den Dopingskandalen russischer Sportler bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi fordert die tschechische Biathletin Gabriela Koukalova die Höchststrafe.

Prag - Die tschechische Biathletin Gabriela Koukalova hat sich für eine härtere Bestrafung von Dopingsündern ausgesprochen. „Ich bin eindeutig dafür, Doping flächendeckend zu einer Straftat zu machen und die Russen nicht bei den Olympischen Spielen starten zu lassen“, schrieb die 28-Jährige am Mittwoch auf Facebook. Fairness und Ehrlichkeit im Sport seien wichtiger als der Sieg, fügte die zweifache Silbermedaillengewinnerin von Sotschi hinzu. Das IOC wird am 5. Dezember über den Start der russischen Sportler bei den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar 2018 entscheiden.

Tschechische Staffel holte Disqualifikation der Russen nachträglich Bronze

Weil zwei russische Sotschi-Teilnehmerinnen im Staffel-Lauf nachträglich wegen Dopings disqualifiziert wurden, dürfte sich Koukalova nachträglich zudem über eine Bronzemedaille freuen können. Das Team um Eva Puskarcikova, Gabriela Koukalova, Jitka Landova und Veronika Vitkova rückt auf den dritten Platz hinter den Ukrainerinnen und Norwegerinnen vor, wie die Agentur CTK berichtete. Es sei gut, dass Gerechtigkeit geschehe, erklärte Koukalova.

dpa

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