Schweden und Tschechien raus

Eishockey-WM: Russland und Finnland im Finale

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Die Finnen Pekka Rinne (l.) und Tuukka Mantyla (Mitte) und Jiri Novotny (r.) aus Tschechien.

Minsk - Topfavorit Russland fehlt noch ein Schritt zur Wiedergutmachung für das bittere Viertelfinal-Aus bei den Olympischen Winterspielen. Gegner am Sonntag ist aber ausgerechnet Finnland.

Russland und Finnland bestreiten das Endspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft 2014. Die russische Auswahl entthronte am Samstag im WM-Halbfinale im weißrussischen Minsk Titelverteidiger Schweden mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) und greift damit am Sonntag nach dem 27. WM-Titel. Finnland siegte anschließend im zweiten Vorschlussrundenduell gegen Tschechien mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0).

Damit bietet sich den Russen nochmals die Chance zur Revanche für den bitteren Viertelfinal-K.o. vor gut drei Monaten bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi, als Finnland mit einem 3:1 den Goldhoffnungen der Gastgeber ein jähes Ende bereitet hatte. Bereits in der Vorrunde der WM waren beide Teams aufeinandergetroffen. Russland hatte sich da mit 4:2 durchgesetzt. Ohnehin ist die Sbornaja bislang mit neun Siegen in neun Spielen souverän durch das Turnier gegangen. Die Finnen dürfen indes auf ihren dritten WM-Titel hoffen, letztmals hatten sie 2011 triumphiert.

Dem neunmaligen Weltmeister Schweden, der vor einem Jahr im Finale gegen die Schweiz triumphiert hatte, nutzte in der Minsk-Arena auch ein Blitzstart nichts. Oscar Moller brachte die Skandinavier nach gerade einmal 19 Sekunden in Führung. Doch schon im ersten Drittel drehte Topfavorit Russland die Partie und ging durch Sergej Plotnikow (14. Minute) und Sergej Schirokow (18.) mit 2:1 in Führung. Im zweiten Abschnitt baute Anton Below (32.) den Vorsprung für die Sbornaja weiter aus.

Finnland kam durch Tore von zweimal Jori Lehtera (9. und 60.) sowie Jarkko Immonen (32.) zum Sieg über die Tschechen und zeigte erneut eine starke Leistung. Im Viertelfinale hatten die Nordeuropäer überraschend Olympiasieger Kanada (3:2) ausgeschaltet, nachdem die Mannschaft in der Vorrunde noch mit zwei Niederlagen ins Turnier gestartet war. Deutschland hatte die WM auf einem enttäuschenden 14. Platz abgeschlossen, was aber immerhin zum Klassenverbleib reichte.

dpa

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