Wolf enttäuscht, Pechstein überrascht

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Jenny Wolf kann schon eine olympische Silbermedaille ihr Eigen nennen.

Tscheljabinsk - Jenny Wolf hat beim Weltcup-Auftakt enttäuscht. Für Claudia Pechstein gab es indes Grund zur Freude.

39 Jahre alt, und immer noch Weltklasse. Claudia Pechstein hat zum Weltcup-Auftakt im russischen Tscheljabinsk für den einzigen Lichtblick aus Sicht der deutschen Eisschnellläufer gesorgt. Dagegen enttäuschte 500-m-Weltrekordlerin Jenny Wolf mit Platz sieben restlos.

Die 39 Jahre alte Pechstein lief über die 3000 m überraschend auf den dritten Platz. Die fünfmalige Olympiasiegerin, die nach ihrer zweijährigen Zwangspause wegen erhöhter Retikulozyten-Werte ihre erste komplette Eisschnelllauf-Saison läuft, zeigte in 4:07,81 Minuten, dass sie wieder zur Weltspitze gehört. Die Berlinerin musste lediglich Vancouver-Olympiasiegerin Martina Sablikova (Tschechien/4:06,54) und Weltmeisterin Ireen Wüst (Niederlande/4:07, 16) den Vortritt lassen.

„Ich hätte nicht gedacht, dass es vorne so eng wird. Ich dachte, Martina läuft vorne weg“, sagte Pechstein zu ihrem knappen Rückstand auf Sablikova. „Das war alles andere als leicht, aber dieser dritte Platz fühlt sich sehr gut an.“

Vielleicht auch deswegen, weil ihr mittlerweile, nach einigen Verschmähungen der Konkurrenz, wieder mehr Respekt entgegengebracht wird. „Alle haben super reagiert, dass ich wieder zurück bin“, sagte Pechstein. Besonders der Kommentar ihrer Gegnerin, der 21-jährigen Kanadierin Ivanie Blondin, erfreute die 18 Jahre ältere Berlinerin. „Sie sagte, sie freue sich, gegen eine Legende zu laufen.“ Ein Satz, der Pechstein zusätzlich motivierte.

Die zuletzt durch ihre Rückenverletzung gebremste Stephanie Beckert lief zum Auftakt auf den 3000 m auf den achten Platz. „Sie hat sich sehr gut geschlagen“, sagte Helge Jasch, Teamchef der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft. Ihre Zeit von 4:09,49 sei ein guter Einstieg in die Saison. Vor allem ihre starke Schlussrunde von 32,5 gebe Selbstsicherheit zurück.

Große Enttäuschung dagegen bei Jenny Wolf. Die 500-m-Weltrekordlerin, die seit sechs Jahren immer den Gesamtweltcup auf ihrer Paradestrecke gewinnen konnte, lief in nur 38,41 Sekunden auf den siebten Platz. Abgesehen von zwei Stürzen war es die schlechteste Weltcup-Platzierung seit Februar 2005. Beim Start war die erfolgsverwöhnte Berlinerin weggerutscht und hatte sich so um ihre große Stärke gebracht.

Die Chinesin Jing Yu hatte die 500 m in sehr guten 37,81 Sekunden klar gewonnen. Zeitgleich auf Platz zwei bis vier landeten die Japanerin Maki Tsuji sowie die Niederländerinnen Thijsje Oenema und Annette Gerritsen (alle 38,22). Nur elf Hundertstel hinter Wolf lief die Erfurterin Judith Hesse (38,52), Monique Angermüller aus Berlin kam in 38,89 auf Rang 15.

Überaus ernüchternd präsentierten sich die deutschen Männer zum Weltcup-Auftakt. Der Deutsche 500-m-Meister Samuel Schwarz landete auf seiner Spezialstrecke auf dem letzten Platz. Mit 35,96 hatte er mit fast einer Sekunde einen enormen Rückstand auf das Spitzentrio. Der Finne Pekka Koskela siegte in 35,00 denkbar knapp vor Jan Smeekens (35,01) aus den Niederlanden und dem Japaner Yuya Oikawa (35,07). Noch schneller als Schwarz war immerhin Nico Ihle. Der Chemnitzer, der in der Gruppe B startete, lief in 35,72 auf den vierten Platz.

Auch über die 1500 m hinken die Deutschen weit hinter der Weltspitze hinterher. Robert Lehmann (Erfurt) wurde mit 1:50,75 Vorletzter. Der niederländische Meister Stefan Groothuis siegte in 1:45,70 vor Vize-Weltmeister Shani Davis (USA/1:46,27) und Allround-Weltmeister Iwan Skobrew (Russland/1:46,47).

sid

FHM: Das sind die "unsexiest Women" 

FHM kürt die "100 unsexiest women in the world"
Platz 25: Katarina Witt © dpa-FHM
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Platz 24: Lily Allen © dpa-FHM
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Platz 23: Desiree Nick © dpa-FHM
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Platz 22: Gina-Lisa Lohfink © dpa-FHM
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Platz 21: Petra Pau © dpa-FHM
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Platz 20: Bruce Darnell © dpa-FHM
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Platz 19: Claudia Pechstein © dpa-FHM
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Platz 18: Lindsay Lohan © dpa-FHM
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Platz 17: Gülcan Kamps © dpa-FHM
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Platz 16: Renate Künast © dpa-FHM
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Platz 15: Demi Moore © dpa-FHM
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Platz 14: Victoria Beckham © dpa-fhm
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Platz 13: Bill Kaulitz © dpa-FHM
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Platz 12: Cora Schumacher © dpa-FHM
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Platz 11: Inka Bause © dpa-FHM
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Platz 10: Charlotte Roche   © dpa-FHM
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Platz 9: Britney Spears © dpa-FHM
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Platz 8: Sandy Meyer-Wölden © dpa-FHM
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In den Top Ten ebenfalls vertreten: Giulia Siegel, die neben Dauergezicke auch durch ihre TV-Show "Giulia in Love" stark an Attraktivität einbüßte. © dpa-FHM
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Platz 6: Lilly Kerssenberg © dpa-FHM
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Auf 5: Katie Price. Die Leser wollen augenscheinlich keine Plastik-Barbie mehr sehen, die wie ein schlechtes Kunstwerk wirkt. © dpa-FHM
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Bereits auf Platz 4 Heidi Klum, die gern über anderer Model-Karriere scharfrichtet, aber durch ihre Nerv-Stimme ziemlich unsexy wirken kann. © dpa-FHM
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Platz 3 ist eine alte Bekannte in diesem Ranking: Amy Winehouse. Die Musikerin mit der Ausnahme-Stimme hat sich durch Suff & Drogen selbst ins Aus geschossen. Den Rest gab sie mit Silikon und Busenblitzern. © dpa-FHM
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Platz 2 geht an Bundes-Außenminister Guido Westerwelle, der nicht nur wegen seiner wackeligen Englisch-Kenntnisse einige Häme einstecken musste. Auch bei dieser Wahl wurde er prompt Vize und schrammte sogar an der Nummer 1 vorbei. © dpa-FHM
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Platz 1 belegt die US-amerikanische Sängerin Beth Ditto. Sie feiert mit ihrer Band Gossip großen Erfolg, aber ist den "FHM"-Lesern offensichtlich körperlich zu präsent. Aber immerhin: Toller Klangkörper! © dpa-FHM

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