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Biathlon-Star sucht nach seiner Form

Lesser im Interview: „Bei Staffelrennen bin ich nervös“

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Sucht noch die Lockerheit bei dieser Biathlon-WM: Erik Lesser erlebt eine durchwachsene Saison.

Hochfilzen - Das deutsche Team hat bei der Biathlon-WM in Hochfilzen schon einige Medaillen abgeräumt. Bei Erik Lesser gibt es noch Luft nach oben. Er äußert sich im Interview.

Noch hat Erik Lesser nicht zuschlagen können bei der Biathlon-WM in Hochfilzen - aber vielleicht kommt das ja noch. Sein Auf und Ab im Weltcup lässt die Chance auf jeden Fall zu. Dastz-Interview:

Herr Lesser, Sie wirken immer so locker, täuscht das?

Lesser: Ich versuche schon immer, locker zu bleiben. An Trainingstagen bin ich locker, zum Wettkampf hin geht mir die Lockerheit aber auch ein bisschen verloren - abends, wenn man sich gedanklich auf das Rennen vorbereitet und durchgeht, was einen alles erwartet. Bei Staffelrennen bin ich immer am nervösesten. Da kann ich auch schlecht einschlafen und bin morgens relativ früh wieder wach. Aber in der Vorbereitung zum Wettkampf, in den letzten drei Stunden vor dem Start, versuche ich schon, locker zu sein.

Der Medienrummel ist also kein Problem für Sie?

Lesser: Ich denke, ich komme ganz gut damit klar. Es gibt aber auch Weltcups, die nicht so begleitet werden von den Medien, und wenn man gerade so in den Top20 landet, muss man keine Interviews geben. Aber wenn es mal gut läuft, wie in Oberhof, dann wird‘s auch mal stressig. Da geht man von Interview zu Interview, bei jedem erzählt man das Gleiche, da ist man schon mal eine Stunde unterwegs.

Sie haben sich unter anderem deutlich zum Thema Doping positioniert. Sind Sie gerne Sprachrohr für bestimmte Themen?

Lesser: Wenn mich jemand zu einem Thema befragt, bekommt er natürlich auch meine Meinung. Bei einigen Themen muss man nichts schönreden. Meine Meinung versuche ich in den Interviews auch so gut es geht wiederzugeben.

Ihre Saison ist geprägt durch Auf und Abs. Wie gehen Sie damit um, dass im einen Rennen der zweite Platz rausspringt, dann nur eine Platzierung in den Top30?

Lesser: Nicht jeder Tag ist gleich, aber zu einem Einzelrennen gehört eben die Tagesform. Mit drei Fehlern hast du keine Chance mehr, vorne mitzuspielen. Aber es ist einfach immer ein Auf und Ab. Jeder hat mal ein gutes Rennen und dann auch mal wieder ein schlechteres oder ein mittelmäßiges. Aber mit den Platzierungen bin ich doch in einem ganz guten Bereich, in dem ich letztes Jahr nicht war. Mit einem Top-10-Platz im Gesamtweltcup bin ich zufrieden.

Interview: Mathias Müller

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