Ski-WM in Cortina d‘Ampezzo

Ski-WM: Kuriose Aktion! ARD-Experte Felix Neureuther ruft Renndirektor an - und das live im TV

Felix Neureuther beim Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen
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Felix Neureuther reif während einer TV-Übertragen live beim FIS-Renndirektor an.

Felix Neureuther hat als ARD-Experte bei der Ski-WM in Cortina d‘Ampezzo für Aufsehen gesorgt. Der ehemalige Slalom-Star rief live im TV den Rennleiter an, um sich zu beschweren.

München / Cortina d‘Ampezzo - Felix Neureuther polarisiert natürlich. Dies tut er durch seine lockere und selbstbewusste Art und tat dies auch schon während seiner aktiven Zeit im Ski-Rennsport. Natürlich steht der ehemalige Slalom-Weltmeister daher auch als ARD-Experte im Fokus. Am Mittwoch kann man beim Team-Event seine Künste wieder bewundern.

Bei der Ski-WM in Cortina d‘Ampezzo überzeugt Neureuther dabei mit seiner emotionalen Art als Co-Kommentator und als Fachmann für die Analyse nach den Rennen. Jetzt aber sorgte eine Aktion des 36-Jährigen live im TV für Aufsehen.

Neureuther versuchte sichtlich aufgebracht während des WM-Parallelevents* in Cortina d‘Ampezzo am Dienstag Rennchef Markus Waldner anzurufen. Als dieser aber nicht ran ging, schrieb Neureuther ihm nach eigenen Angaben eine Nachricht, um sich zu beschweren. Doch was war der Grund?

Ski-WM: Kuriose Aktion! Felix Neureuther ruft Renndirektor an - und das live im TV

Neureuther, Gerechtigkeitsfanatiker durch und durch, fand den Kurs in den Dolomiten zu langsam! Zur Erklärung: Im Parallel-Format fahren die Athleten zweimal gegeneinander, jeder einmal auf jedem Kurs. Grundsätzlich werden die Zeiten dann addiert und der Schnellere kommt weiter. Wenn man aber im ersten Lauf stürzt oder sich einen zu großen Rückstand anhäuft, läuft die Zeit nicht ewig weiter, sondern wird bei 0,50 Sekunden gestoppt. Eine halbe Sekunde ist also der maximale Rückstand vor dem zweiten Lauf.

Weil der zweite Kurs nun aber deutlich langsamer war, man also teilweise mehr als eine halbe Sekunde verlor, waren die Athleten im Nachteil, die im entscheidenden Lauf auf jenem Streckenteil fahren mussten. Das brachte Neureuther auf die Palme.

Und FIS-Boss Waldner antwortete ihm nach eigenen Angaben auch und erklärte Neureuther, dass eine Kursveränderung nicht möglich sei und er das Rennen darüber hinaus als fair erachte. Wirklich beschwichtigen konnte er Neureuther damit aber nicht... (smk/dpa) *chiemgau24 ist Teil des bundesweite Ippen-Digital-Netzwerks

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