Unglaubliche Panne bei Show von Fliegersaffel

Fast-Katastrophe: Kamera stürzt in Ski-WM-Stadion - Video

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Das Zielstadion in Ski-WM in St. Moritz.

St. Moritz - Eine Fliegerstaffel der Schweizer Armee hat bei der Ski-WM in St. Moritz durch ein Manöver eine Seilbahnkamera zerstört und für eine Renn-Verschiebung gesorgt.

Ein Flugzeug der sogenannten PC-7-Staffel durchtrennte am Freitag zwischen den beiden Durchgängen des Herren-Riesenslaloms ein Seil, auf dem eine mobile Kamera befestigt war und das vom Ziel bis zum Start gespannt war. Auf Videoaufnahmen ist das Manöver von mehreren Fliegern zu sehen und wie danach ein Teil der Kamera in den leeren Zielbereich fällt.

Das abgerissene Seil stürzte auf den Personensessellift, der in dem Augenblick Rennfahrer und Betreuer auf den Berg beförderte. Der Lift wurde daraufhin angehalten. Auch die deutsche Mannschaft um Felix Neureuther war betroffen und musste längere Zeit im Lift ausharren.

„Es wurde niemand verletzt“, berichtete Roman Rüegg, ein Sprecher der Kantonspolizei Graubünden. Die Polizei und Militärbehörden haben Untersuchungen zu dem Vorfall aufgenommen, wie es hieß. Der Flieger, der „das Tragseil touchiert hatte“, habe selbstständig landen können, sagte Rüegg. „Das ist blöd gelaufen, die hätten ein bisschen höher fliegen sollen“, meinte FIS-Rennchef Markus Waldner.

Wegen des Liftstopps wurde der Start des zweiten Durchgangs von 13.00 Uhr auf 13.30 Uhr verschoben.

dpa

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