Friesinger sauer: Hätte gerne Verabschiedung gehabt

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Anni Friesinger-Postma

Inzell - Anni Friesinger-Postma hat die Organisatoren der Eisschnelllauf-WM in Inzell heftig kritisiert.

Die dreimalige Olympiasiegerin hätte sich im Rahmen der WM auf ihrer Heimbahn eine offizielle Verabschiedung gewünscht. „Ich bin sehr traurig, dass es dazu nicht kam. So weit ich weiß, war es geplant. Doch der Verband wollte wohl nicht“, sagte Friesinger dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Eisschnelllauf-WM in Inzell: Bilder der Eröffnungsfeier

Eisschnelllauf-WM in Inzell: Bilder der Eröffnungsfeier

Die 13. Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Inzell laufen. Ottavio Cinquanta, Präsident des Weltverbandes ISU, sprach am Donnerstag, 10. März die Eröffnungsformel. Zuvor hatte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) eine Festansprache gehalten. Begleitet von Blasmusik und Trachtenkapellen erfolgte die Schlüsselübergabe für die 36 Millionen Euro teure, dritte überdachte Eisschnelllauf-Arena Deutschlands. © dpa
Die 13. Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Inzell laufen. Ottavio Cinquanta, Präsident des Weltverbandes ISU, sprach am Donnerstag, 10. März die Eröffnungsformel. Zuvor hatte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) eine Festansprache gehalten. Begleitet von Blasmusik und Trachtenkapellen erfolgte die Schlüsselübergabe für die 36 Millionen Euro teure, dritte überdachte Eisschnelllauf-Arena Deutschlands. © AP
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Die dreimalige Olympiasiegerin gehörte bis zu ihrem Rücktritt im vergangenen Sommer über zehn Jahre lang zur Weltspitze. Dreimal in Folge gewann sie von 2002 bis 2010 bei Olympia Gold. Die 34-Jährige, die im Sommer ihr erstes Kind erwartet, stammt aus Inzell und hat auf der Bahn in Oberbayern im Alter von fünf Jahren mit dem Training begonnen. „Mein Vater und meine Mutter waren hier Trainer. Deshalb habe ich immer ein besonderes Verhältnis zu dieser Bahn“, sagte Friesinger.

Präsident Gerd Heinze von der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) sagte dazu, der Verband könne als Veranstalter eine solche Entscheidung nicht treffen. „Das kann nur der Weltverband“, so Heinze. Außerdem sei die Anfrage zu kurzfristig gestellt worden, um eine Verabschiedung in die Wege zu leiten.

sid

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