Das "größte deutsche Ski-Talent" im tz-Interview

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Ski-Newcomerin Lena Dürr

München - DSV-Alpinchef Wolfgang Maier nennt sie „unser größtes deutsches Skitalent“. Das tz-Interview mit Lena Dürr (20).

Frau Dürr, sind Sie Bayern oder 1860-Fan?

Dürr: Nichts von beiden, ich hab’ keine große Beziehung zum Fußball.

Schade eigentlich. Der Löwen-Spruch „Stark wie noch nie“ würde super zu Ihrem bisherigen Saisonverlauf passen.

Dürr (lacht): Stimmt, ich weiß auch nicht genau, woran es liegt. Ich hab’ im Mai mein Abitur gemacht und konnte deshalb in der Vorbereitung mehr trainieren. Konditionell bin ich fitter und belastbarer.

Waren Sie gut in der Schule?

Dürr: Meine Abinote war 3,0, das hat schon gepasst – gschafft ist gschafft.

Hätten Sie lieber schon früher mit der Schule aufhören sollen?

Dürr: Nein, ich wollte immer mein Abi machen. Ich dachte mir, das schadet nie für die Zeit nach der Karriere.

Zuletzt waren Sie im Slalom in Zagreb die beste Deutsche. Hätten Sie diese Leistungsexplosion etwartet?

Dürr: Meine Paradedisziplin ist eigentlich der Riesenslalom. Im Slalom bin ich mit Startnummer 54 in die Saison eingestiegen, jetzt hab ich schon die 19, das ist schon überraschend.

Hat sich Ihre Stellung in der Mannschaft dadurch verändert?

Dürr: Im Slalom brauche ich mich derzeit sicher nicht verstecken, aber wir haben uns immer schon gegenseitig Tipps gegeben. Mit Maria, Vicky und der Staber Vroni bin ich in einer tollen Trainingsgruppe. Ich kann mich an Maria und Vicky orientieren und viel von ihnen lernen.

Mit den Erfolgen wachsen sicher auch Ihre eigenen Erwartungen, oder?

Dürr: Ich hab keine bestimmten Platzierungen im Kopf.

Aber mit Rang 20 im Riesenslalom wären Sie nicht mehr zufrieden?

Dürr: Stimmt, wenn ich es schaffe, im Slalom und im Riesenslalom unter die Top-15 im Weltcup zu kommen, wäre das optimal.

Wolfgang Maier hat Sie als größtes deutsches Skitalent geadelt. Wie geht man damit um?

Dürr (grinst): Hmm, mein Vorteil ist vielleicht meine Flexibilität, ich hab’ auch im Super-G ein richtig gutes Gefühl. Aber ich bin jetzt schon zufrieden mit meiner Situation, man weiß nie, was die Zukunft bringt. Bei der Katy Hölzl hat man gesehen, wie schnell etwas passieren kann. Ich will von Jahr zu Jahr mehr Konstanz aufbauen, ich bin erst 20, hab also keinen Stress.

Wie sieht’s mit den schnellen Disziplinen aus?

Dürr: Ich werde in Sotschi im Super-G starten, vielleicht auch in St. Moritz.

Bei mehr Disziplinen braucht’s auch mehr körperliche Robustheit!

Dürr: Ich kämpfe und muss immer viel essen, um mein Gewicht zu halten. Ich passe auf, was ich esse, damit mir im Rennen nicht die Kraft ausgeht.

Der Laie würde sagen: Die fahren doch bloß ein bis zwei Rennen am Wochenende. Was stellen die sich so an?

Dürr: Die Reiserei schlaucht und so ein Renntag geht manchmal ziemlich lange. Wenn man den ganzen Winter unterwegs ist und sich viel bewegt, dann zehrt das schon.

Interview: Mathias Müller

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