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tz-Kolumne

Heinrich heute: Bravo, Bjørndalen!

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Ole Einar Bjørndalen.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den ewigen Ole Einar Bjørndalen.

Wir verneigen uns vor Ole Einar Bjørndalen, dem Biathlon-Liebling mit dem gepiercten Namen. Er hat jetzt entschieden, seine Karriere zumindest bis Olympia 2018 in Pyeongchang fortzusetzen, obwohl er dann schon 44 ist. Denn: Bjørndalen fühlt sich „wie ein 20-Jähriger“. Damit ist auch die Biathlon-WM 2025 in Dubai noch ein Thema. Und das ist großartig. Denn die schwierigsten Jahre eines Sportlers sind immer die 30 Jahre zwischen Rücktritt und Rente. Bis 35 treibt er Sport, mit 65 winkt der Ruhestand. Aber dazwischen – ein Elend! Wenn‘s blød läuft, musst du als Experte zu Sky, wenn’s noch bløder läuft, sogar zu Sport1. Unser Freund Bjørni hat die bessere Taktik. Er macht einfach weiter bis zur Rente. Jetzt ist er 42, und fühlt sich wie 20. Mit 65 fühlt er sich also höchstens wie 43. Das ist das Problem mit Fußballern wie Løthar: Sie hören viel zu früh auf.

Jörg Heinrich

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