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Diese Kugel macht mich sehr stolz…

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Kathrin Hölzl mit der begehrten Kristallkugel. © dpa

Garmisch-Partenkirchen - Kathrin Hölzl in der tz-Expertenrunde über ihren Erfolg im Riesenslalom in Garmisch.

Zweite im letzten Rennen der Saison – und damit zugleich die Erste in der Riesenslalom-­Gesamtwertung

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… Also doch ein Happy End zum Saisonabschluss! Und das sogar vor heimischen Publikum! Obwohl mir der Garmischer Hang mit seiner flachen Neigung eigentlich nur bedingt liegt, habe ich die ­beiden Läufe gut heruntergebracht. Der Gewinn dieser kleinen ­Kristallkugel entschädigt mich für den Nichtgewinn einer ­Olympischen Medaille in ­Vancouver – und er war von ­vornherein eines meiner zwei großen Saisonziele.

Zehn Skipisten im Test

Als einige „Experten“ mich im vergangenen Jahr als Überraschungsweltmeisterin abtaten, wollte ich in der jetzigen Saison zeigen, dass mein Erfolg in Val d’Isère keine Eintagsfliege war. Entsprechend motiviert bin ich in die Saison gegangen. Im Ergebnis bin ich bei allen Riesenslaloms der Saison unter die Top Ten ­gefahren, dabei sind mir zwei Weltcupsiege ­geglückt. Dass ich jetzt im Finale mit der kleinen Kristallkugel den Beleg dafür in den ­Händen halte, die beste Riesenslalom-Fahrerin dieses Winters zu sein, erfüllt mich mit großem Stolz und entschädigt für das Pech im ­olympischen ­Rennen. Im Nachhinein war Whistler das einzige Rennen der Saison, in dem es nicht so klappen sollte… Für mich war Garmisch-Partenkirchen in jedem Fall auch eine schöne Generalprobe für die dort bevorstehende Weltmeisterschaft im Jahr 2011. Das Ende war gut – und damit soll alles gut sein. Ich freue mich an dem, was ich in den Händen halte und schau schon jetzt voller Zuversicht auf die ­nächste Saison.

dpa

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