"Diese Massen, das ist einfach Kult!"

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Vor zwei Jahren war Stephan Keppler im Zielhang der Schnellste.

München - Es ist wieder Kitz-Time! Am Freitag (11.30, ARD, Eurosport) steigt der Super-G, am Wochenende folgen Abfahrt und Slalom. In der tz spricht Abfahrer Stephan Keppler über das Faszinosum Kitzbühel.

Sie hatten Probleme mit der Patellasehne im Knie - wie geht’s?

Stephan Keppler: Die Schmerzen sind weg, ich kann mein Knie voll belasten, alles wieder in Ordnung.

Einfach so? Das ging ja schnell...

Keppler: Ich habe nach Wengen mein Knie mit einer Stoßwellentherapie in Starnberg behandeln lassen und zusätzlich eine Trainingspause eingelegt. Aktuell kann ich schmerzfrei fahren.

Was nehmen Sie sich vor?

Keppler: Kitzbühel ist die schönste Abfahrt und das wichtigste Ereignis in dieser Saison. Ich mag die Strecke, weil sie steil und technisch anspruchsvoll ist. Eigentlich bin ich im Super-G stärker, aber ich will jetzt auch in der Abfahrt wieder ein Top-Ten-Ergebnis einfahren. Und natürlich ist es der Traum eines jeden Abfahrers einmal Kitzbühel zu gewinnen, aber das wird dieses Jahr noch schwierig.

Mit Verlaub, Ihre besten Platzierungen hier waren die Plätze 30 und 28.

Keppler: Diese Resultate erzielte ich vor drei und vier Jahren. Im letzten Jahr, als ich verletzungsbedingt nicht starten konnte, rangierte ich im Rennen vor Kitzbühel in der Abfahrts-Weltrangliste auf Platz zehn. In der vergangenen Saison ist der Knoten aufgegangen. Dieses Jahr hab ich ebenfalls einen Schritt nach vorne gemacht, auch wenn sich der noch nicht in den Ergebnissen widerspiegelt. Alles mit einer zwei davor wäre eine große Enttäuschung.

Wintersport ist sexy! Die schönsten Athletinnen der Welt

Nicht nur die deutschen Athletinnen (Foto: Amelie Kober) sind schön anzusehen. Auch die Wintersportlerinnen anderer Nationen haben einiges zu bieten. Während wir den deutschen Damen eine seperate Fotostrecke gewidmet haben, können Sie sich hier durch die schönsten Athletinnen der anderen Nationen klicken. So sexy ist der Wintersport! © Getty
Über Missgeschicke wie von Oksana Domnina sind nicht alle Männer unglücklich. © dpa
Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty for Adidas
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Tanith Belbin (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
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Gretchen Bleiler (USA, Snowboard) © AP
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Brydie Donald (Neuseeland, Curling) © Getty
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Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
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Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © dpa
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Noelle Pikus-Pace (USA, Skeleton) © AP
Liudmila Privivkova (Russland, Curling) © Getty
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Shelley Rudman (USA, Skeleton) © Getty
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Katie Uhlaender (USA, Skeleton) © Getty
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Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
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Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
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Ashley Wagner (USA, Eiskunstlauf) © Getty
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Sarah Murphy (Biathlon, Neuseeland) © Getty
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Sayuri Yoshii (Eisschnelllauf, Japan)  © Getty
Sarah Lindsay und Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty
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Julie Chu (USA, Eishockey) © AP
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © AP
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Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © AP
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Hilary Knight (USA, Eishockey) © AP
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Tessa Virtue (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Tessa Virtue (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Tessa Virtue (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Tessa Virtue (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Tessa Virtue (USA, Eiskunstlauf) © Getty
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Tessa Virtue (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Tessa Virtue (USA, Eiskunstlauf) © Getty
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Klingt sehr selbstbewusst!

Keppler: Die Selbstsicherheit ist da, spätestens seit meiner Trainingsbestzeit in Bormio. Ich weiß, dass ich schnell sein kann, auch hier.

Viele Fahrer haben Angst vor der Streif. Sie scheinbar nicht?

Keppler: Erstens bin ich ein positiver Mensch. Und zweitens verstehe ich auch nicht, wie man Angst haben kann. Angst lähmt, und das hilft nicht weiter. Natürlich birgt jede Abfahrt ein Risiko. Aber man tastet sich an das Risiko der schwierigen Strecken langsam heran, verbessert seine eigenen Fähigkeiten, um die Herausforderung meistern zu können. Ich mach den Sport seit meiner Jugend und weiß, was in einer Abfahrt auf mich zukommt. Ich habe Respekt, aber keine Angst.

Was macht Kitz so besonders?

Keppler: Kitz ist Kult. Der Event ist sehr gut organisiert und die Wertschätzung gegenüber uns Athleten ist hoch. Hinzu kommen die Zuschauermassen. Deswegen bleibe ich meistens bis Sonntag, schaue mir den Slalom an und genieße die Atmosphäre.

Apropos Slalom. Die deutschen Techniker sind derzeit super drauf. Ein Vorbild für die Abfahrer?

Keppler: Könnte man so sagen. Wir haben uns zuletzt in Wengen getroffen, sonst haben wir SMS-Kontakt. Nur leider muss ich dem Dopfer Fritz dieses Jahr mehr SMS schreiben als er mir...

Interview: Mathias Müller

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