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Ski alpin: Josef „Pepi“ Ferstl nach Trainings-Sturz in Kitzbühel mit Hubschrauber abtransportiert

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Von: Sebastian Aicher

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Ski alpin: Josef „Pepi“ Ferstl Deutschland
Ski alpin: Josef Ferstl ist beim Training zur Abfahrt in Kitzbühel am 19. Januar gestürzt und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. © picture alliance/dpa/KEYSTONE | Jean-Christophe Bott

Josef „Pepi“ Ferstl stürzte beim Abfahrtstraining zum Hahnenkammrennen in Kitzbühel am 19. Januar und musste anschließend mit dem Rettungshelikopter abtransportiert werden. Kurz nach seinem Sturz gab es bereits Entwarnung.

Kitzbühel – Der Traunsteiner Skirennläufer Josef „Pepi“ Ferstl ist beim Abfahrtstraining zum Hahnenkammrennen in Kitzbühel am Mittwoch (19. Januar) gestürzt. Der 33-Jährige, der 2019 sensationell den Super-G auf der Streif gewann, war an der Ausfahrt des Steilhangs zu nah an eine Sicherheitsplane gekommen und anschließend zu Fall gekommen.

Ski alpin: Josef „Pepi“ Ferstl mit Rettungshubschrauber abtransportiert

Ferstl wurde umgehend medizinisch betreut und anschließend mit einem Rettungshubschrauber vom Hang gerettet. Der Deutsche konnte aus eigener Kraft in den Rettungsschlitten steigen – der Abtransport mit dem Helikopter sei in Kitzbühel aufgrund der Lage am Berg obligatorisch gewesen.

Nach den Untersuchungen im Krankenhaus St. Johann meldete sich der deutsche Skirennläufer zu Wort und gab selbst Entwarnung: „Ich bin froh, dass der Sturz glimpflich verlaufen ist“, hieß es in einer vom Deutschen Skiverband (DSV) veröffentlichten Meldung.

Ski alpin: Josef „Pepi“ Ferstl zeigt sich nach Sturz zuversichtlich

Weiterhin gab sich Ferstl schon wieder locker und betonte, er fühle sich „aktuell wie nach einem Vollwaschgang“. Der Mannschaftsarzt der deutschen Skifahrer, Michael Koller, sprach in einer ersten Diagnose von „schmerzhaften Prellungen“ und einer „Abschürfung an der Nase“, glücklicherweise seien aber keine schweren Verletzungen festgestellt worden.

„Morgen werden wir dann sehen, ob ich fit für das Training bin“, zeigte sich „Pepi“ Ferstl zuversichtlich. „Aber ich werde jetzt erstmal unseren Physiotherapeuten besuchen und mich von ihm wieder in Form bringen lassen“, so der 33-jährige Traunsteiner.

Ski alpin: Keine weiteren Stürze beim Abfahrtstraining von Kitzbühel

Bis auf den Sturz von Ferstl verlief das Abfahrtstraining in Kitzbühel ohne weitere Zwischenfälle. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde war Schnellster vor Matteo Marsaglia aus Italien und dem Österreicher Matthias Mayer.

Ski alpin: Romed Baumann auf Rang sechs bester Deutscher

Bester Deutscher wurde als Sechster Romed Baumann. Mit Dominik Schwaiger als Zehnter, Simon Jocher auf Rang 20 und Vize-Weltmeister Andreas Sander auf dem 28. Platz war das deutsche Mannschaftsergebnis komplett.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

aic

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