Klaus Merk: Abstieg ist kein Thema bei uns

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Klaus Merk ist der Teammanager des DEB

München - DEB-Teammanager Klaus Merk will die Latte vor der Eishockey-WM zwar nicht zu hoch legen, gibt in seiner tz-Experten-Kolumne aber ein ambitioniertes Ziel aus.

Bei der Eishockey-WM ab Freitag in der Slowakei setzt Bundestrainer Uwe Krupp auf zehn neue Spieler, die im vorigen Jahr in Köln nicht zum Team gehörten. Wir posaunen zwar nicht durch die Gegend, dass wir den vierten Rang vom Vorjahr wiederholen wollen, zumal nach dem 2:3 in der Generalprobe gegen Weißrussland – aber die Zwischenrunde ist Pflicht.

Wir spielen in einer Gruppe mit Russland, der Slowakei und Slowenien. Wir bedienen dabei nicht nur die Karte Slowenien. Unsere ganze Konzentration gilt zunächst dem Match am Freitag gegen die Russen. Wir hatten sie im vorigen Jahr mit dem 1:2 am Rande eine Niederlage. Mal sehen, wie es in diesem Jahr aussieht.

Unser Team hat in der Vorbereitung besonders beim 4:2 gegen Finnland überzeugt. Wenn die Torsteher Dennis Endras und Dimitri Pätzold so halten wie gegen Finnland und Schweden, ist ein großer Schritt in Richtung eines guten WM-Abschneidens getan. Überrascht bin ich von Patrick Reimer (Düsseldorf) – er präsentiert sich in Topform. So kommt er mit 28 Jahren zu seiner ersten WM.

Mit 22 Jahren erlebt derweil der Mannheimer Frank Mauer seine erste WM. Der Junge hat sich ganz kontinuierlich entwickelt und passt gut in unser Nationalteam.

Wir verfolgen übrigens genau die Play-Offs in der NHL. Vielleicht können wir ab der Zwischenrunde dann noch Christian Ehrhoff aus Vancouver und Dennis Seidenberg aus Boston einsetzen. Aber auch ohne die zwei Übersee-Profis sind wir für die WM nicht schlecht aufgestellt. Das Wort Abstieg ist bei uns jedenfalls kein Thema…

Klaus Merk

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