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Shootingstar aus Germering

Dürr sollte in Moskau gar nicht starten

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Lena Dürr gewann am Dienstag sensationell den Parallelslalom in Moskau.

München - Die außerordentliche Begabung von Lena Dürr aus Germering ist schon lange bekannt. Spitzenplatzierungen im Weltcup waren dennoch die Ausnahme - bis zum Dienstagabend.

Beim Nymphenburger Zwergelrennen fuhr Lena Dürr 1996 erstmals auf Skiern mit anderen um die Wette. Da war sie gerade vier. Mit 21 hat die gebürtige Münchnerin nun in Moskau ihren ersten Weltcup-Sieg geholt - völlig überraschend. „Dass sie dort gewinnt“, sagte Ski-Alpin-Sportdirektor Wolfgang Maier dem SID, „das hätte sich keiner vorstellen können“. Zumal Dürrs Saison bis dahin sehr schwankend verlaufen war und sie diesen Parallelslalom in Russlands Metropole eigentlich gar nicht bestreiten sollte.

„Wir haben überlegt, was hat es für einen Sinn, Lena dort rüberzuschicken“, sagte Maier - nachdem sie noch am vergangenen Wochenende beim Slalom in Maribor nicht über den 27. Platz hinausgekommen war. Gesundheitliche Probleme, Schwierigkeiten im Training - im Deutschen Ski-Verband (DSV) wurde über die Leistungen von Dürr gerätselt.

Als mit Abstand bestes Ergebnis stand bis dato ein sechster Platz beim Slalom im November in Aspen. Ihr fehlte in dieser Saison meist die Dynamik, die ja erst recht bei einem solchen City-Event ausschlaggebend ist. Und dann dieser Sieg. „Wahnsinn“, sagte Dürr, „so viel Spaß habe ich beim Skifahren selten gehabt.“ Den Spaß, nach dem sie dieses Jahr lange gesucht hatte.

Dürr gilt neben Viktoria Rebensburg und Maria Höfl-Riesch, für die sie in Moskau eingesprungen war, als weitere Ausnahmefahrerin beim DSV. Sie beherrscht alle Disziplinen, früher oder später könnte Dürr auch den Gesamtweltcup ins Visier nehmen. Der internationale Durchbruch war in diesem Winter durchaus zu erwarten. „Sie ist schon immer ein vielversprechendes Talent gewesen. Wir haben gehofft, sie kann deutlicher noch vorne marschieren“, sagt Maier. Doch den Vorschusslorbeeren sei Dürr bislang eben „hinterhergelaufen“.

Aber nun fährt Dürr mit dem Gefühl zur WM nach Schladming (4. bis 17. Februar), „in einem richtig großen Rennen Nummer eins gewesen zu sein“, wie der Sportdirektor sagte. Das gibt gewiss eine Menge Selbstvertrauen. Die 100 Weltcup-Punkte aus Moskau helfen zudem, den Platz in der ersten Slalom-Startgruppe zu stabilisieren, und sie helfen bei der Qualifikation für das Weltcup-Finale in Lenzerheide (Schweiz) im März.

Die Tochter des früheren Skirennfahrers Peter Dürr ist wegen des Erfolgs aber nicht gleich eine Medaillenkandidatin bei der WM. Das lässt sich aus dem Auftritt in Moskau nicht ableiten. „Heimliche Erwartungen kann man da nicht hineininterpretieren“, sagt Maier, der hoch zufrieden wäre, wenn Dürr im Riesenslalom und Slalom „unter die besten Zehn“ käme. Und schließlich ist sie nun eine heiße Kandidatin für den Teamwettbewerb in Schladming, der ebenfalls als Parallelslalom im K.o.-Modus ausgetragen wird.

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Maier ist jedoch noch nicht ganz sicher, wie die Mannschaft aussehen soll. Die Männer haben in Felix Neureuther und Fritz Dopfer Garanten, die auch mit dem steilen Gelände auf der Planai zurechtkommen. Dahinter lauert noch Stefan Luitz. Die Nominierung der Frauen wird Maier („Wir grübeln darüber“) erst mit den Trainern besprechen. Dürr würde sich über eine Berücksichtigung natürlich freuen und will dann „vielleicht wieder ganz vorn dabei sein“.

SID

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