Uli Maurer: Der EHC ist wieder zurück in der Spur

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Uli Maurer beim Laktattest

München - Uli Maurer beschreibt in der tz-Expertenkolumne seine aktuelle Gefühlslage. Der EHC-Spieler zweifelt und sagt: "Man beißt sich in den Arsch und ist unzufrieden."

Puuh, nach dem ordentlichen Wochenende und vier Punkten gegen Köln und Mannheim sind wir schon ein bisschen erleichtert. Nach der Deutschlandcup-Pause sind wir ganz gut in die Liga gestartet, haben aber gegen Ingolstadt und Hamburg keine Punkte geholt. Da hilft es dir als Spieler wenig, wenn die Trainer sagen, dass man gut gespielt hat. Man beißt sich in den Arsch und ist unzufrieden.

Wichtig war auch, dass wir endlich wieder mal ein paar Tore geschossen haben. Wenn man länger nicht trifft, zweifelt man an seiner Offensivstärke und durchläuft nicht mehr die normalen Systeme. Jeder macht dann sein eigenes Ding, und das funktioniert natürlich nicht. Mein eigener Treffer gegen Köln hat mir Selbstvertrauen gegeben.

Wenn wir weiterhin drei bis vier Punkte pro Wochenende einfahren, könnte es mit den Playoffs klappen. Auf das kommende Spiel in Augsburg freue ich mich besonders, da ich dort zwei Jahre gespielt habe und viele Leute kenne. Das Highlight wird aber das Rückspiel am 30.12. in der Olympiahalle. Ich hoffe, die Halle wird voll und die Fans feuern uns so richtig an. Das wird bestimmt ein heißer Tanz.

Uli Maurer

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