"IBU-Cup wäre sinnlos"

Gössner weiter im Weltcup!

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Auf der Strecke läuft’s bei Gössner, aber sie trifft nicht.

Am Montag Mittag packte Miriam Gössner wieder an! Sie traf sich mit ihrem Heimtrainer Bernhard Kröll zu Hause zu einer Einheit Schießtraining.

 Nach ihrem schwachen Abschneiden im Sprint von Hochfilzen (93. Platz) war im Gespräch, die 24-Jährige aus dem Weltcupteam zu nehmen. Wie die tz erfuhr, soll es für Gössner aller Voraussicht aber auch in Pokljuka (17. bis 21. Dezember) im Welcup weitergehen.

„Ich denke, dass eine Versetzung in den IBU-Cup keinen Sinn machen würde“, sagt Kröll der tz. Die mediale Aufmerksamkeit wäre geringer, aber Gössner selbst will weiterhin starten. Einen vorläufigen Weltcup-Abschied würde Kröll nur verstehen, wenn Gössner gesundheitliche Probleme hätte, aber das sei nicht der Fall. Ihren schweren Fahrradunfall aus dem Frühjahr 2013 in Norwegen, wegen dem sie monatelang pausieren musste, hat die Freundin von Slalom-Ass Felix Neureuther gut weggesteckt. Aber mit dem Schießen klappt es noch gar nicht – zumindest im Wettkampf. Beim Weltcupauftakt in Östersund schoss Gössner im Einzel sieben Fehler, beim Sprint in Hochfilzen waren es deren vier.

Im Training hingegen, das bestätigt Kröll, hat sie es oft „ganz gut hinbekommen“. Auch deshalb fiel es der einst designierten Nachfolgerin von Magdalena Neuner vergangenen Samstag schwer, zu Hause am Fernseher den Staffel-sieg ihrer Kolleginnen verfolgen zu müssen. „Sie weiß, dass sie es besser kann. Deshalb setzt sie sich selbst ein wenig unter Druck. Aber sie versucht, das jetzt abzuhaken“, sagt Kröll.

Bundestrainer Gerald Hönig sprach nach Gössners Auftritt in Hochfilzen von einem „mentalen Tiefschlag“. Zusätzlich zu den vier Fehlschüssen unterlief Gössner auch noch ein folgenschwerer Fehler: Sie lief aus Versehen eine Strafrunde zu wenig. Durch die folgerichtige Zeitstrafe von zwei Minuten fiel sie von Rang 48 auf Platz 93 zurück. „Ich versuche immer, mein Bestes zu geben, im Rennen funktioniert es leider nicht. Ich weiß nicht, woran es liegt“, sagte Gössner, die im Ziel in Tränen ausbrach und getröstet werden musste. Wer Gössner kennt, weiß, dass sie sich von Rückschlägen nicht so leicht kleinkriegen lässt. Und eine gute Nachricht hatte Kröll ja auch noch parat: „Läuferisch ist Miri im deutschen Team zweitweise die Beste.“ Daran mussten die beiden gestern Mittag also nicht arbeiten.

Mathias Müller

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