Biathlet prallt gegen Baum

Nach Horror-Sturz: So geht es Peiffer

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Arnd Peiffer hatte "Glück im Unglück"

Presque Isle - Am Freitagabend ist Arnd Peiffer beim Biathlon-Weltcup in Presque Isle in den USA schwer gestürzt. Nun hat sich der 27-Jährige gemeldet und geschrieben, wie es ihm geht.

Nach seinem schweren Sturz im Weltcup hat Biathlet Arnd Peiffer Entwarnung gegeben. „Man könnte sagen, ich hatte noch Glück im Unglück“, schrieb der Staffel-Weltmeister am Samstag auf Facebook. Der 27-Jährige hatte tags zuvor in der Weltcup-Verfolgung von Presque Isle/USA eine mittelschwere Gehirnerschütterung, Prellungen im Brustbereich und Schürfwunden im Gesicht erlitten. Aber er kam noch glimpflich davon. „Die Röntgen- und CT-Untersuchungen im Krankenhaus haben keine Brüche oder Hirnblutungen ergeben“, teilte Peiffer mit. Zunächst hatte der dramatische Unfall Schlimmeres befürchten lassen.

„Derzeit hüte ich das Bett und drücke unseren Teams von hier aus die Daumen“, schrieb der Harzer weiter. Er fehlt am Samstag in der Staffel der Männer (20.20 Uhr/ARD und Eurosport).

Peiffer war am Freitag in der Schlussrunde in einer Abfahrt auf einer Eisplatte ausgerutscht und kopfüber gegen einen Baum geprallt. Er war anschließend ins Krankenhaus gebracht worden und dort mehrere Stunden untersucht worden. Am späten Abend konnte er dann ins Mannschaftshotel zurückkehren. Ob und wie fit er bei der WM in gut drei Wochen in Oslo sein wird, ist derzeit noch unklar.

„Stand heute gehen wir davon aus, dass er am Montag mit der Mannschaft nach Hause fliegen kann“, teilte Mannschaftsarzt Klaus Marquardt mit. „Die medizinische Versorgung vor Ort war erstklassig. Arnd braucht jetzt ein paar Tage Ruhe.“

dpa

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