Knochenprellung verhindert Abfahrt nicht

Nach Kitzbühel-Sturz: Reichelt plant Start in Garmisch

+
Hannes Reichelt war in Kitzbühel noc schwer gestürzt. In Garmisch will er wieder an den Start gehen.

Garmisch-Partenkirchen - Der bei der Abfahrt von Kitzbühel schwer gestürzte Skirennfahrer Hannes Reichelt plant einen Start beim Weltcup am Wochenende in Garmisch-Partenkirchen.

Bei einer Pressekonferenz in Innsbruck kündigte der Österreicher an, an diesem Donnerstag das erste Training zur Abfahrt auf der Kandahar-Piste zu bestreiten. Erst danach wolle der 35-Jährige entscheiden, ob er als Vorjahressieger beim Rennen am Samstag (11.30 Uhr) an den Start geht.

Reichelt war am Samstag bei der traditionellen Abfahrt auf der Streif gestürzt und vom Rettungshubschrauber abtransportiert worden. Bei seinem Unfall zog er sich eine Knochenprellung zu. Neben ihm verletzten sich auch Aksel Lund Svindal aus Norwegen und Reichelts Landsmann Georg Streitberger, die jeweils Kreuzbandrisse erlitten.

Grund für die Stürze war die schlechte Sicht nach der berüchtigten Hausbergkante, einem der schwierigsten Streckenabschnitte im alpinen Weltcup. „Ich habe nichts gesehen. Ich wusste nicht einmal annähernd, wo ich mich befunden habe, und die Kompression war dann schneller da als gedacht“, sagte Reichelt am Mittwoch.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Skispringen: Saison-Aus für Andreas Wellinger
Skispringen: Saison-Aus für Andreas Wellinger
Rodeln: Der Favoritencheck für den Weltcup 2019/20
Rodeln: Der Favoritencheck für den Weltcup 2019/20
Vor der Weltcup-Saison: Stephan Leyhe im Interview - "Zeit, um mal allein ganz oben zu stehen"
Vor der Weltcup-Saison: Stephan Leyhe im Interview - "Zeit, um mal allein ganz oben zu stehen"
Ski alpin: Alle Infos zur Weltcup-Saison 2019/20
Ski alpin: Alle Infos zur Weltcup-Saison 2019/20

Kommentare