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Nach Kontroverse im Skicross-Finale: Renndirektor Waldner verteidigt Jury-Entscheidung

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Skicross
Die Entscheidung für den dritten Platz war bei dem Rennen sehr schwierig © Swiss-Ski

Skicross-Renndirektor Klaus Waldner hat die Zurückversetzung der Schweizerin Fanny Smith und die Vergabe der Bronzemedaille an Daniela Maier verteidigt.

Peking - Skicross-Renndirektor Klaus Waldner hat die Zurückversetzung der Schweizerin Fanny Smith und die Vergabe der Bronzemedaille an Daniela Maier verteidigt. «Beim betreffenden Fall ist die Jury der Ansicht, dass Fanny Smith hätte gerade fahren können», sagte der Österreicher in der ARD. Doch Smith mache einen großen Schritt nach links. «Dadurch hat Dani das Gleichgewicht und dadurch den ganzen Schwung verloren. Durch diese Aktion wurde das Resultat beeinflusst, da Dani ohne den Kontakt vorbeigefahren wäre.» Es sei eine harte Entscheidung, aber es solle fair sein.

Maier war im Skicross-Finale zunächst auf dem vierten und letzten Platz ins Ziel gekommen. Beim Olympiasieg der Schwedin Sandra Näslund vor der Kanadierin Marielle Thompson und Fanny Smith aus der Schweiz wurden von der Jury allerdings nur Gold und Silber sofort bestätigt. Der dritte Platz wurde Smith nach einem minutenlangen Videostudium durch eine Gelbe Karte aberkannt. Maier holte die erste deutsche Olympia-Medaille in dem 2010 eingeführten Wettbewerb. (dpa)

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