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Nach Tumulten: Sperre für deutschen Trainer

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Nach der Schlusssirene kam es im Duell zwischen Deutschland und der Schweiz zu einem hässlichen Nachspiel.
Nach der Schlusssirene kam es im Duell zwischen Deutschland und der Schweiz zu einem hässlichen Nachspiel. © Getty

Mannheim/Köln - Die hässlichen Szenen nach dem sensationellen Viertelfinalsieg Deutschlands bei der Eishockey-WM haben Folgen. Für den Rest des Turniers fehlt ein DEB-Trainer. Es ist nicht die einzige Strafe.

Co-Trainer Ernst Höfner darf bei der Endrunde der Eishockey-Weltmeisterschaft nicht hinter der deutschen Bande stehen. Die Disziplinarkommission des Eishockey-Weltverbandes IIHF sperrte Höfner am Freitag für zwei Spiele wegen der tumultartigen Szenen nach dem Viertelfinal-Sieg gegen die Schweiz.

Eishockey: Schlägerei nach Deutschland-Sieg

Höfner soll den Schweizer Verteidiger Tino Helbling attackiert haben. Er fehlt damit im WM-Halbfinale am Samstag gegen Russland und beim Platzierungsspiel am Sonntag. Nach dem deutschen 1:0-Erfolg am Donnerstagabend in Mannheim war es zu tätlichen Auseinandersetzungen vor der deutschen Bank gekommen.

Auf Schweizer Seite wurde Helbling mit einer Matchstrafe belegt, Thomas Deruns und Goran Bezina bekamen ebenso Zehn-Minuten-Strafen wie der deutsche Verteidiger Korbinian Holzer. Die Disziplinarstrafe zieht aber keine Sperre nach sich.

dpa

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