Felix spricht beim Schulsport-Projekt

Schicksalstag für Neureuther: Bandscheiben-OP droht

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Der Meister auf der Slackline: Wenn Felix balanciert, staunen die Kinder der Lincolnschule. Auf Ski macht er ohnehin eine gute Figur.
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Der Meister auf der Slackline: Wenn Felix balanciert, staunen die Kinder der Lincolnschule. Auf Ski macht er ohnehin eine gute Figur.
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Der Meister auf der Slackline: Wenn Felix balanciert, staunen die Kinder der Lincolnschule. Auf Ski macht er ohnehin eine gute Figur.
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Der Meister auf der Slackline: Wenn Felix balanciert, staunen die Kinder der Lincolnschule. Auf Ski macht er ohnehin eine gute Figur.
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Der Meister auf der Slackline: Wenn Felix balanciert, staunen die Kinder der Lincolnschule. Auf Ski macht er ohnehin eine gute Figur.
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Der Meister auf der Slackline: Wenn Felix balanciert, staunen die Kinder der Lincolnschule. Auf Ski macht er ohnehin eine gute Figur.
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Der Meister auf der Slackline: Wenn Felix balanciert, staunen die Kinder der Lincolnschule. Auf Ski macht er ohnehin eine gute Figur.
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Der Meister auf der Slackline: Wenn Felix balanciert, staunen die Kinder der Lincolnschule. Auf Ski macht er ohnehin eine gute Figur.

München - Die Ski hat Felix Neureuther schon verstaut, dafür ist der 31-Jährige zurück auf der Slackline. Am Freitag sportelte er mit den Grundschülern der Münchner Lincolnschule.

Denn Neureuther ist Botschafter der Gesundheitsinitiative fit4future der Cleven Stiftung in Kooperation mit der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung. Beim Startschuss für das Projekt Beweg dich schlau absolvierten 118 Kinder gemeinsam mit dem Skistar einen Parcours mit Brainlauf, Stacking und Skilauf.

„Gerade durch das G8 haben Kinder heute sehr wenig Zeit, sich zu bewegen. Das ist für mich der falsche Ansatz. Durch Sport werden nicht alle 1er-Schüler, aber Bewegung macht Kinder leistungsfähiger“, sagte Felix beim Termin mit den Grundschülern.

Auch ihm hat der Sport offensichtlich durch die Schulzeit geholfen. Denn trotz Skitraining hat er sein Abitur geschafft. Er sieht Parallelen zwischen Schulkindern, die gute Noten schreiben sollen, und einem Leistungssportler. „Die letzten paar Prozent entscheiden sich immer im Kopf“, weiß Felix.

Für ihn entscheidet sich Ende nächster Woche auch seine nähere sportliche Zukunft. Er hat einen Termin beim ehemaligen Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. „Da habe ich die Hauptuntersuchung, da sieht man mehr, wie sich die Verletzung entwickelt hat“, sagte Neureuther. Der 31-Jährige laboriert an einem Bandscheibenschaden. Nach der Untersuchung werde entschieden, ob er operiert werden müsse, sagte Neureuther weiter: „Ich hoffe, dass es ohne geht, aber davon gehe ich im Moment schwer aus.“

Sein Glaube an die Künste Müller-Wohlfahrts sei trotz dessen unrühmlichen Abschieds vom FC Bayern ungebrochen, versicherte Neureuther. „Der Doktor ist für mich der beste Arzt, den es gibt, ich vertraue ihm absolut blind.“ Derzeit rechnet er mit einer Pause von vier bis sechs Monaten bis zu seiner Rückkehr auf die Ski. „Letztes Jahr habe ich noch später angefangen, deswegen sehe ich es eher positiv“, sagte er scherzhaft mit Blick auf seine damaligen gesundheitlichen Probleme.

Von der Ende März prognostizierten Ausfallzeit hat er die ersten vier Wochen bereits absolviert. „Es ist zäh, es braucht einfach seine Zeit. Und die werde ich meinem Körper definitiv geben. Ganz stillhalten geht aber nicht. I hab an Hund, spazieren gehen geht immer, und der freut sich auch.“

Ein Rücktritt vom aktiven Sport ist für den WM-Dritten im Slalom „definitiv kein Thema. Es ist für mich vom Kopf her sehr wichtig, dass ich meinen Fokus auf die nächsten Jahre lege. Ich gehe schwer davon aus, dass ich bis 2018 weitermache.“

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