Bei schwierigen Verhältnissen

Neureuther kämpft sich in Zagreb auf Platz zwei

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Felix Neureuther kämpfte sich im zweiten Lauf noch einmal richtig nach vorne.

Zagreb - Felix Neureuther kann im Slalom doch noch überzeugen. Nach zuletzt zwei Patzern überzeugte der deutsche Routinier in Zagreb mit Rang zwei. Den erkämpfte er sich mit einem famosen zweiten Lauf.

Felix Neureuther ist ein glänzender Start ins neue Jahr und ein beeindruckendes Comeback nach zwei Pleiten gelungen. Der Skirennfahrer aus Partenkirchen raste beim Weltcup-Slalom von Zagreb dank einer starken Aufholjagd auf den zweiten Platz, es war sein erster Torlauf-Podestrang in diesem Winter. Schneller war am Donnerstag nur der Südtiroler Manfred Mölgg. Dritter wurde Henrik Kristoffersen aus Norwegen. „Es war extrem schwierig“, sagte Neureuther im ZDF. Er hatte sich bei widrigen Bedingungen und starken Windböen von Rang acht im ersten Lauf noch fast nach ganz vorne gekämpft. „Mir blieb nicht übrig als zu attackieren, und das ist gelungen“, meinte er.

Neureuthers insgesamt 42. Weltcup-Podium nährt die Hoffnung auf weitere Erfolge bei den anstehenden Klassikern in Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming sowie im Februar bei der WM in St. Moritz. Zugleich gelang dem 32-Jährigen die Revanche für zwei Ausfälle in den letzten beiden Slaloms 2016 in Val d'Isère und Madonna di Campiglio.

Führender Feller scheidet überraschend aus

Mölgg und Neureuther profitierten auf dem Bärenberg außerhalb der kroatischen Hauptstadt auch vom Patzer des nach dem ersten Lauf führenden Österreichers Manuel Feller, der nach wenigen Toren ausschied. Auch der zwischenzeitliche Überraschungs-Dritte Mark Engel aus den USA kam nicht ins Ziel. Julien Lizeroux aus Frankreich, hinter Feller Zweiter nach Lauf eins, rutschte auf Platz neun zurück.

Neben Neureuther schafften es aus dem deutschen Team noch Sebastian Holzmann als überraschender 19. und Linus Straßer auf Rang 21 in die Punkte. Dominik Stehle verpasste dagegen den finalen Durchgang.

Einen Dämpfer kassierte der Weltcup-Gesamtführende Marcel Hirscher aus Österreich, der die bis dato letzten drei Slaloms in Zagreb gewonnen hatte, nun aber nur Sechster wurde und den 100. Weltcup-Podestplatz verpasste.

dpa

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