Rückenbehandlung vor Adelboden

Neureuther: Vom Podest zum Physio

+
Felix Neureuther glückte in Zagreb der 33. Podestplatz seiner Karriere.

München - Viel hat Felix Neureuther nicht geschlafen nach seinem zweiten Platz beim Slalom in Zagreb hinter Marcel Hirscher. Gemeinsam mit Herrencheftrainer Mathias Berthold machte sich der 30-Jährige noch in der Nacht im Auto auf den Rückweg.

In Österreich trennten sich ihre Wege. Neureuther wechselte auf seinen eigenen Wagen, beide kamen gegen vier Uhr früh zu Hause an. Ein paar Stunden später lag das Slalom-Ass bereits auf der Bank seines Physiotherapeuten, um seinen geschundenen Rücken auf die Rennen kommendes Wochenende in Adelboden vorzubereiten.

„Ich freue mich extrem darauf. Das ist einer der ganz großen Klassiker. Da wird einem alles abverlangt“, sagte Neureuther, der in Zagreb seinen 33 Podestplatz feierte und bekräftigte, dass er inzwischen einen Weg gefunden habe, „wo ich mit meinem Rücken zurechtkomme und schmerzfrei fahren kann.“ Vor Saisonbeginn war der Rücken das bestimmende und fast einzige Thema, wenn über Felix Neureuther gesprochen wurde. Durch seine konstanten Leistungen in den ersten vier Slalomrennen – Dritter, Zweiter, Erster, Zweiter – ist der Sport in den Vordergrund gerückt. Aktuell führt Neureuther die Slalom-Wertung mit einem hauchdünnen Vorsprung von vier Punkten vor seinem Spezl Hirscher an. An den Gewinn der Slalom-Kugel denkt bei noch sechs ausstehenden Rennen niemand. „Wir hatten auf der Heimfahrt viel Zeit zu reden. Aber unsere Gespräche drehen sich ums Skifahren, die Technik und das Material“, sagte Berthold der tz.

Gerade das Material spielte am Dienstag eine große Rolle. Die Piste am Sljeme, Zagrebs Hausberg, war extrem vereist. Neureuther kam deshalb vor allem im ersten Durchgang nicht zurecht, das Set-up stimmte nicht. „Da hat man gemerkt, dass ihm das Training unter diesen Bedingungen fehlt“, sagte Berthold und ergänzte: „Deshalb hat sich der zweite Platz nicht wie ein Sieg angefühlt.“ Will meinen: Neureuther könnte deutlich besser, die 0,81 Sekunden Rückstand auf Hirscher haben ihn gewurmt. Berthold: „Es gibt Tage, da sind andere besser. Aber am Dienstag hätte Felix gewinnen können, wenn alles zusammengepasst hätte.“ Alpinchef Wolfgang Maier waren die kleinen Macken egal: „Wir sind jedes Mal bei den besten Drei dabei, das ist einfach eine klasse Leistung.“

Mathias Müller

auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

So endete der Biathlon-Weltcup in Antholz 
So endete der Biathlon-Weltcup in Antholz 
So endete der Ski-Weltcup in Kitzbühel 
So endete der Ski-Weltcup in Kitzbühel 
So endete der Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen 
So endete der Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen 
Paris gewinnt erneut auf der Streif - Sander bester Deutscher
Paris gewinnt erneut auf der Streif - Sander bester Deutscher
<center>Rehbockgehörn mit Strass</center>

Rehbockgehörn mit Strass

65,00 €
Rehbockgehörn mit Strass
<center>Bayerisches Schmankerl-Memo</center>

Bayerisches Schmankerl-Memo

9,95 €
Bayerisches Schmankerl-Memo
<center>Magnet mit Kuhflecken</center>

Magnet mit Kuhflecken

3,95 €
Magnet mit Kuhflecken
<center>Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l</center>

Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l

12,35 €
Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l

Kommentare