Ex-Skirennfahrer

Neureuther will DSV-Präsident werden

+
Der ehemalige Skirennfahrer Christian Neureuther hat seine Bereitschaft zur Kandidatur für das Präsidentenamt beim Deutschen Skiverbandes (DSV) angekündigt.

München - Ex-Skirennfahrer Christin Neureuther hat sich als Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) ins Gespräch gebracht. Er will den scheidenden Alfons Hörmann beerben.

Der ehemalige Skirennfahrer Christian Neureuther hat seine Bereitschaft zur Kandidatur für das Präsidentenamt beim Deutschen Skiverbandes (DSV) angekündigt. Weil der bisherige Verbandsvorsitzende Alfons Hörmann am Samstag an die Spitze des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (DOSB) wechseln will, wird der Posten beim DSV frei. „Natürlich bin ich nicht ein typischer Verbandspräsident, weiß aber, wie der Skiverband tickt, was er braucht. Ich habe intern meinen Hut in den Ring geworfen“, sagte der ehemalige Skirennfahrer Neureuther dem „Münchner Merkur“ in einem Interview (Freitags-Ausgabe).

Der scheidende DSV-Präsident Alfons Hörmann hatte Ende Oktober angekündigt, im Falle seiner Wahl zum DOSB-Präsidenten noch im Dezember die Weichen für seine Nachfolge zu stellen, damit „im DSV kein Führungsvakuum entsteht“. Nun also hat der 64-jährige Neureuther seine Bereitschaft erklärt. „Schau'n wir mal, ob die Herren das wollen“, sagte er am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur dpa.

So schön: Die Ski-Damen der Saison 2013/2014

Im Damen-Ski findet man mitunter die attraktivsten Athletinnen der Welt. Wir haben die Bilder der schönen Ski-Hasen der Saison 2013/2014 gesammelt. Das ist Tina Weirather aus Liechtenstein. © dpa
Tina Weirather aus Liechtenstein © Twitter
Tina Weirather aus Liechtenstein © dpa
Dominique Gisin aus der Schweiz © dpa
Dominique Gisin aus der Schweiz © dpa
Lara Gut aus der Schweiz © dpa
Lara Gut aus der Schweiz © dpa
Lara Gut aus der Schweiz © dpa
Lara Gut aus der Schweiz © dpa
Tina Maze aus Slowenien © dpa
Tina Maze aus Slowenien © dpa
Tina Maze aus Slowenien © dpa
Tina Maze aus Slowenien © dpa
Tina Maze aus Slowenien © dpa
Tina Maze aus Slowenien © dpa
Anna Fenninger aus Österreich © dpa
Maria Höfl-Riesch aus Deutschland © Twitter
Maria Höfl-Riesch aus Deutschland © Twitter
 © AFP
 © AFP
Maria Höfl-Riesch aus Deutschland © dpa
 © AFP
Maria Höfl-Riesch aus Deutschland © dpa
Maria Höfl-Riesch aus Deutschland © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso ( USA, links mit ihrer Nichte) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © Twitter
Julia Mancuso (USA) © AFP
Julia Mancuso (USA) © AFP
Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
Lindsey Vonn (USA) ist beim Saisonauftakt noch nicht fit. Sie wird erst im Laufe der Saison ihr Comeback in Angriff nehmen.  © AFP
Lindsey Vonn (USA) ist mit Golf-Superstar Tiger Woods liiert. © AFP
Lindsey Vonn (USA) © dpa
Lindsey Vonn (USA) © dpa
Lindsey Vonn (USA) © dpa
Frida Hansdotter (Schweden) © AFP
Frida Hansdotter (Schweden) © AFP
Frida Hansdotter (Schweden) © AFP
Frida Hansdotter (Schweden) © AFP
Frida Hansdotter (Schweden) © AFP
Tessa Worley (Frankreich) © AFP
Tessa Worley (Frankreich) © AFP
Tessa Worley (Frankreich) © AFP
Tessa Worley (Frankreich) © AFP
Chemmy Alcott (Großbritannien) © AFP
Chemmy Alcott (Großbritannien) © AFP
Marie-Michele Gagnon (Kanada) © AFP
Christina Geiger (Deutschland) © AFP
Christina Geiger (Deutschland) © AFP
Maria Pietilä-Holmner (Schweden) © AFP
Maria Pietilä-Holmner (Schweden) © AFP
Jasmina Suter (Schweiz) © dpa

Sein wesentlicher Programmpunkt: „Mir liegt am Herzen, Programme aufzustellen für Kinder und Jugendliche, mit denen man sie zum Leistungssport bringt“, sagte Neureuther. Der Vater von Slalom-Vizeweltmeister Felix Neureuther und Ehemann von Gold-Rosi Mittermaier kritisierte den Gigantismus von Sportveranstaltungen.

Dabei spielt Neureuther auch auf den Fußball und die Proteste beim Confederations Cup an: „Wie die Menschen in Brasilien reagiert haben, das hat mir zu denken gegeben.“ Trotz seiner Unterstützung hatte sich seine Heimatgemeinde Garmisch-Partenkirchen bei der Volksabstimmung im November ebenso wie München, das Berchtesgadener Land und der Landkreis Traunstein gegen eine Olympia-Bewerbung um die Spiele 2022 votiert.

Der Olympia-Fünfte im Slalom von 1980 befürchtet: „Wenn alles käuflich ist, wenn alles kaputt gemacht wird, dann bekommen wir Olympische Spiele künftig nicht mehr in Länder, die so ticken wie wir. Sondern nur noch in totalitär regierte Länder. Dann verlieren auch Sponsoren den Bezug zum Thema.“

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare