Olympia 2018: Zwei Konkurrenten für München

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Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, erwartet ein hartes Rennen.

München - Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen: München muss sich im Kampf um die Olympischen Winterspiele 2018 gegen zwei Konkurrenten durchsetzen.

Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist in der vergangenen Nacht haben sich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nur noch Pyeongchang in Südkorea und das französische Annecy angemeldet. Ein Last-Minute-Bewerber blieb nach dem Verzicht des chinesischen Harbin aus. Das bestätigte die Münchner Bewerbungsgesellschaft am Freitag mit Berufung auf das IOC.

Die Winterspiele 2018 werden vom IOC auf der Vollversammlung am 6. Juli 2011 im südafrikanischen Durban vergeben. Beim offiziellen Startschuss der Bewerbung Münchens mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee wird die Bewerbungsgesellschaft am (heutigen) Freitag ihr Olympia-Logo präsentieren. “Wir treten an, um zu gewinnen. Für andere Gedanken ist kein Platz“, erklärte vorab der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach. München wäre die erste Stadt überhaupt, in der nach Sommerspielen (1972) auch Winterspiele ausgetragen würden.

IOC-Vizepräsident Bach erwartet ein “sehr, sehr hartes Rennen“. Vor allem das schon zweimal gescheiterte Pyeongchang gilt als Schwergewicht. Die letzten drei deutschen Bewerbungen von Berchtesgaden (1992/Winterspiele) sowie Berlin (Sommerspiele/2000) und Leipzig (Sommerspiele/2012) waren alle gescheitert.

dpa

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