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Osborne-Paradis siegt beim Klassiker

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Schneller als die Favoriten: Manuel Osborne-Paradis

Gröden - Der Kanadier Manuel Osborne-Paradis hat etwas überraschend die Weltcup-Abfahrt im italienischen Gröden gewonnen.

Beim Speed- Klassiker auf der Saslong-Piste setzte sich der 25 Jahre alte Skirennfahrer am Samstag vor dem Österreicher Mario Scheiber und Ambrosi Hoffmann aus der Schweiz durch. Für Osborne-Paradis war es der zweite Saisonsieg. “Mein Ziel war es, aufs Podest zu fahren. Der Sieg ist natürlich großartig“, sagte er.

Die als Favoriten gehandelten Top-Fahrer wie der österreichische Abfahrts-Weltcupsieger Michael Walchhofer, Super-G-Weltmeister Didier Cuche aus der Schweiz oder US-Star Bode Miller konnten nicht wie erhofft in den Kampf um den Sieg eingreifen.

Weit hinterher fuhren einmal mehr die deutschen Speedherren. Am besten in dem enttäuschenden Trio schlug sich noch Stephan Keppler aus Ebingen, der mit einem Rückstand von 2,62 Sekunden auf die Siegerzeit von 2:01,27 Minuten die Weltcup-Punkte als 38. aber klar verpasste. Hannes Wagner (Hindelang) beendete das Rennen auf Rang 43, Andreas Strodl (Partenkirchen) landete bei 60 Startern auf Platz 48.

dpa

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