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Deutsche Ski-Hoffnung stürzt schwer - Grauenhafte Diagnose für DSV-Athletin

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Von: Alexander Kaindl

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Paulina Schlosser stürzte in Slowenien schwer.
Paulina Schlosser stürzte in Slowenien schwer. © Eibner / Imago

Es war erst ihr zweites Weltcup-Rennen, jetzt steht eine lange Zwangspause bevor: DSV-Fahrerin Paulina Schlosser verletzte sich beim Riesenslalom schwer.

Kranjska Gora - Es sind diese Sekunden, die jeder Wintersportler fürchtet: Hohes Tempo, plötzlicher Kontrollverlust, schwerer Sturz, große Schmerzen. Genau dieses Horror-Szenario erlebte Paulina Schlosser am Samstag. Die 20-jährige DSV-Athletin vom SC Kreenheinstetten war in ihrem erst zweiten Weltcup-Rennen im slowenischen Kranjska Gora nach wenigen Toren weggerutscht und über die Piste geschleudert. Die Schwere der Verletzung war bereits beim Sturz zu erkennen, als es das rechte Bein verdrehte. 

Danach folgten bange Momente, Schlosser lag minutenlang regungslos im Schnee. Rund 20 Minuten wurde sie in der Folge auf der Piste behandelt. Letztlich musste sie mit einem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Der Deutsche Skiverband teilte nach dem Rennen die niederschmetternde Diagnose mit: „Unterschenkelbruch rechts.“

Paulina Schlosser: Deutsche Skifahrerin stürzt beim Riesenslalom und bricht sich den Unterschenkel

Der Sieg im Riesenslalom am Podkoren ging an die Schwedin Sara Hector, die nach dem Erfolg in Courchevel bereits zum zweiten Mal in diesem Olympia-Winter triumphierte. Zweite wurde die Französin Tessa Worley mit einem Rückstand von 0,96 Sekunden gefolgt von Vorjahressiegerin Marta Bassino aus Italien (+1,32). Emma Aicher konnte als zweite deutsche Starterin nicht unter die besten 30 fahren. Sie braucht weiterhin einen Platz unter den Top 15, um sich für die Olympischen Winterspiele in Peking zu qualifizieren.

Die nächste Chance dazu hat die 18 Jahre alte Nachwuchshoffnung schon an diesem Sonntag, wenn für die Frauen an gleicher Stelle ein Slalom auf dem Programm steht. Jessica Hilzinger fehlt nach einem positiven Corona-Test weiterhin. Das Spitzen-Duo um die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova aus der Slowakei hofft dann auf eine Leistungssteigerung. Am Samstag landete Shiffrin auf Rang sieben, Vlhova abgeschlagen auf Platz 15. Weil in Maribor nicht genügend Schnee liegt, werden die Rennen an diesem Wochenende in Kranjska Gora ausgetragen. (akl/dpa)

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