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Polen will seine Olympia-Doperin hart bestrafen

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Marek war bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver nach dem 4x5-Kilometer-Staffellauf am 25. Februar positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden.
Marek war bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver nach dem 4x5-Kilometer-Staffellauf am 25. Februar positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden. © dpa

Warschau - Polens Sportbehörden wollen die Dopingsünderin, Ski-Langläuferin Kornelia Marek, hart bestrafen und alle Umstände des Skandals rücksichtslos aufklären. Sie sprechen von "lebenslänglich".

“Das ist eine traurige Wahrheit“, sagte der Vorsitzende des Polnischen Olympischen Komitees (PKOI), Piotr Nurowski, am Mittwoch, dem Fernsehsender TVN24. Die Öffnung der B-Probe am Vortag hatte das positive Untersuchungsergebnis der A- Analyse bestätigt. Er wolle wissen, ob Marek die Spritzen auf eigene Faust genommen habe oder ob jemand sie dazu überredet habe, sagte Nurowski.

Doping: Die dümmsten Ausreden

Diese Person, egal ob Arzt, Trainer oder Masseur sollte “bis Lebensende“ aus der Sportgemeinschaft ausgeschlossen werden, so PKOI-Chef. In der Nacht zum Mittwoch ordnete der polnische Ski-Verband den Ausschluss der Athletin von der National- und Olympiaauswahl an sowie die Einstellung der Finanzförderung.

Über die Sperre soll am kommenden Montag entschieden werden. Verbands-Generalsekretär Grzegorz Mikula sagte nach den Beratungen, Marek wisse nicht, wie die verbotene Substanz in ihren Körper gelangen konnte. “Sie glaubte, die eingenommenen Mittel waren legal“, erläuterte Mikula. Marek war bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver nach dem 4x5-Kilometer-Staffellauf am 25. Februar positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden.

Nachdem am vergangenen Mittwoch bekanntgegeben worden war, dass die A-Probe positiv war, verlangte die Athletin die Analyse der B-Probe. Marek hat bestritten, illegale Substanzen genommen zu haben. Kornelia Marek ist die erste Sportlerin, die bei den Vancouver- Spielen des Dopings überführt wurde. Polens Damen-Quartett hatte im Staffel-Wettbewerb den sechsten Platz erreicht. Im 30-Kilometer-Lauf wurde die 24-jährige Marek Elfte.

dpa

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