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Rebensburg: Noch viel zu gewinnen

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Viktoria Rebensburg mit ihrer Medaille © AP

Sölden - Mit ihrer Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Kanada fuhr Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg ins Rampenlicht. Nun will sie nachlegen.

In ihrer Spezialdisziplin Riesenslalom, mit der am Wochenende die neue Saison im alpinen Weltcup beginnt, will die 21- Jährige schon bald um die kleine Kristallkugel mitfahren. In diesem Winter will sie ihren ersten Weltcup-Sieg bejubeln - und bei der Heim-WM im Februar auf das Podest.

Erstmals starten Sie als Olympiasiegerin in eine Weltcup-Saison. Was hat sich für Sie verändert?

Rebensburg: “Olympia ist ein super Gefühl gewesen, auch was alles danach noch passiert ist. Der Sommer war dadurch sicher ein bisserl stressiger. Aber das war nicht negativ, denn man weiß einfach, dass man im Winter gute Erfolge gehabt hat und dann macht man alle Termine gerne. Das motiviert auch für die neue Saison. Ich freue mich wieder, dass es jetzt los geht.“

So jung Olympiasiegerin zu werden: Besteht da nicht die Gefahr, sich zufrieden zurückzulehnen? Oder motiviert das, noch mehr Erfolge einzufahren.

Rebensburg: “Ich habe quasi ganz oben angefangen von der Rangfolge mit dem Olympia-Titel. Aber es gibt ja noch so viele andere Dinge zu gewinnen wie zum Beispiel bei der WM eine Medaille oder im Riesenslalom-Weltcup will ich auch mal die Kugel holen. Es gibt so viel, was man gewinnen kann, und das ist meine Zielsetzung.“

Deutsche Alpin-Olympiasiegerinnen

Was hätte denn einen höheren Stellenwert: Eine WM-Medaille oder ihr erster Weltcup-Sieg?

Rebensburg: “Beides... Natürlich ist die WM ein bissserl höher einzuschätzen, aber ein Weltcup-Sieg ist für mich auch sehr wichtig. Meine Zielsetzung ist ganz klar, dass ich im nächsten oder übernächsten Jahr im Riesenslalom-Weltcup um die Kugel mitfahren möchte. Dann sind Siege mehr oder weniger Voraussetzung.“

dpa

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