„Wir tun unser bestes“

Südkoreas Botschafter hofft auf Olympioniken aus Nordkorea

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Auch Athleten aus Nordkorea sollen an den Wettkampfstätten von Pyeongchang für Furore sorgen.

Der Botschafter Südkoreas in Deutschland hat die Athleten aus dem benachbarten Nordkorea herzlich zu den Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 in Pyeongchang eingeladen.

Berlin - „Wir wären glücklich, wenn wir eine Delegation aus Nordkorea bei den Spielen begrüßen könnten“, sagte Botschafter Lee Kyung-soo Mannschaft am Dienstag in Berlin bei einer Veranstaltung des Koreanischen Kulturzentrums 80 Tage vor Beginn der Winterspiele. „Wir tun unser Bestes, eine Teilnahme der Nordkoreaner zu ermöglichen“, sagte er.

Bisher hat sich ein Eiskunstlauf-Paar aus Nordkorea sportlich für die Winterspiele qualifiziert. „Wir sind guter Hoffnung ihren künstlerisch anspruchsvollen Auftritt bei den Spielen erleben zu dürfen“, fügte der frühere Vize-Außenminister Südkoreas hinzu.

„Die Sicherheit ist gewährleistet“

Lee versuchte, alles Sicherheits-Bedenken von Olympia-Teilnehmern zu zerstreuen. „Wir sind ein sicheres Land, die Wirtschaft ist sehr erfolgreich. Das ist nur möglich, weil die Sicherheit immer gewährleistet ist“, sagte er trotz der wiederholten Atom- und Raketentests des Nachbarn im Norden.

Auch Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein ist optimistisch, Spiele ohne Sicherheitsprobleme zu erleben. „Wir waren 2002 in Salt Lake City nach dem Attentat von 9/11 in New York. Und Salt Lake war bei den Winterspielen damals der sicherste Ort der Welt. Im nächsten Jahr wird Pyeongchang der sicherste Ort der Welt sein“, sagte die 45-jährige Medaillenkandidatin.

dpa

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