Schladming: Neureuther ausgeschieden - Herbst gewinnt

+
Felix Neureuther ist in Schladming ausgeschieden.

Schladming - Jubel bei rot-weiß-rot, frühes Rennende für Felix Neureuther: Nur 52 Stunden nach seinem Premieren-Erfolg hat Partenkirchener Skirennfahrer wieder die harte Seite des Ski- Weltcups gespürt.

Lesen Sie dazu:

Felix: Neuer Sponsor

Der 25-Jährige fädelte am Dienstag bei der Slalom-Party im österreichischen Schladming nach nur wenigen Toren des ersten Durchgangs ein und durfte den Sieg von Reinfried Herbst (Österreich) vor über 50 000 Zuschauern nur noch von außen verfolgen. “Ein Einfädler ist doppelt schade. Man will ja ausgerechnet hier vor dieser unglaublichen Kulisse unbedingt zwei Durchgänge fahren. Aber mit einem Kitzbühel-Sieg fällt der Ausfall leichter“, sagte Neureuther. Den “Rückenwind von Kitzbühel“ hatte er nicht mitnehmen müssen, die “Gänsehaut während der Fahrt“ durfte er auch nicht so lange wie gewünscht auskosten.

Hatte Neureuther bei seinem Erfolg beim Hahnenkamm-Slalom noch den Fehler seines bis dahin führenden Kumpels “Herbstl“ bedauert, so fuhr dieser vorbei am Fahnenmeer zum neunten Weltcup-Sieg. “Ich hab im Slalom schon oft im zweiten Durchgang was verloren. Heute hab ich mir das wieder geholt. Das ist auch was für die Zukunft“, sagte der 31- Jährige, der vor dem Schweizer Silvan Zurbriggen und Weltmeister Manfred Pranger (Österreich) gewann. In der Disziplin-Wertung ist Herbst wieder vorne, im Gesamtklassement baute der Österreicher Benjamin Raich mit Rang vier die Führung aus.

Heiße Fotos aus dem Skilehrer(innen)-Kalender

01_girl_cov
Das Cover der Frauen-Ausgabe ziert Melina Pohl. Die Stuttgarterin gibt den Schwaben Wedel-Unterricht. © www.skilehrerinnen.at
02_man_cov
Dieser Herr zeigt sich auf dem Titel des Männer-Kalenders - mit nichts als zwei Skiern bekleidet. © www.skilehrerinnen.at
03_girl_jan
Wenn das kein gutes Jahr wird: Diese Dame läutet den Januar ein! © www.skilehrerinnen.at
04_man_jan
Dieser Herr heißt im Männerkalender das Jahr willkommen. © www.skilehrerinnen.at
05_girl_feb
Du hast die Haare schön! © www.skilehrerinnen.at
06_man_mar
Trockenübungen in falscher Sportkleidung © www.skilehrerinnen.at
07_girl_mar
Wenigstens hat sie keine kalten Füße. © www.skilehrerinnen.at
08_man_mai
Der Skilehrer für den Mai. © www.skilehrerinnen.at
09_girl_apr
Da möchte man gerne Ski sein. © www.skilehrerinnen.at
10_man_jul
Mister Juli © www.skilehrerinnen.at
11_girl_jul
Da geht die Sonne auf! © www.skilehrerinnen.at
12_man_aug
Schöne Aussichten © www.skilehrerinnen.at
13_girl_aug
Was für ein Brett! © www.skilehrerinnen.at
14_man_sep
Knapp daneben ist auch vorbei. © www.skilehrerinnen.at
15_girl_okt
Skifoan is des Leiwandste, wos ma si nur vorstoin kann ... © www.skilehrerinnen.at
16_man_okt
Was will uns der Skilehrer damit sagen? © www.skilehrerinnen.at
17_man_nov
Bei Mister November würde wohl jede Frau gerne eine Stunde nehmen. © www.skilehrerinnen.at
18_man_dez
Abfahrt! © www.skilehrerinnen.at

Trotz des Einfädlers fuhr der WM-Vierte Neureuther den Lauf auf der Planai noch zu Ende. “Ich war mir nicht 100-prozentig sicher und ich wollte einfach diese Stimmung mitnehmen“, sagte Neureuther, der nach seinem Sieg am Ganslernhang vom Sonntag auch in den Fokus der Fans im WM-Ort von 2013 gerückt war. Dass die Fahrt dann nach wenigen Sekunden ein schnelles Ende nahm, wollte Cheftrainer Karlheinz Waibel erst gar nicht so recht glauben. Erst als ihm Alpin-Direktor Wolfgang Maier per Streckenfunk bestätigte, dass das Malheur “klar auf der Videowand“ zu sehen gewesen war, nahm auch der Coach das Aus enttäuscht hin.

Maier hatte vor dem Rennen bereits gewarnt, dass für den ersten siegreichen deutschen Alpin-Herr seit fünf Jahren “die Uhr wieder bei Null steht“. Dass die nächsten Erfolgs-Hoffnungen aber so schnell wieder vorbei waren, “riss keinen zu Jubelstürmen hin. Der Erfolg von Sonntag ist jetzt schon wieder Vergangenheit. Es geht sofort wieder ins Tagesgeschäft über“, sagte der Alpin-Direktor. “Richtig schlimm war es heute nicht, aber angenehm war es auch nicht. Es ist ja eine gewisse Erwartung da.“

Neureuther selbst hatte seit dem Erfolg vom Sonntag “noch keine freie Minute, den Sieg wirklich zu genießen. Selbst für eine Party nicht. “Wir haben nicht so viel gefeiert, nur mit der Mannschaft alle zusammen angestoßen“, sagte der 25-Jährige, der am Dienstag erstmals einräumte, seit Wochen mit Knieproblemen unterwegs zu sein. “Wir haben seit Kitzbühel extrem viel Stress gehabt, aber ich hab mich unglaublich auf Schladming gefreut“, betonte Neureuther - umso ärgerlicher, dass alles wieder so schnell vorbei war.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Furchtbarer Unfall! Sport-Hoffnung rammt sich Stock durchs Bein
Furchtbarer Unfall! Sport-Hoffnung rammt sich Stock durchs Bein
Was macht ein Autoreifen im Wald? Snowboard-Stars sammeln Müll am Jenner
Was macht ein Autoreifen im Wald? Snowboard-Stars sammeln Müll am Jenner

Kommentare