Schladming

Neureuther Dritter bei Olympia-Generalprobe

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Beim Weltcup-Slalom  in Schhladming hat Felix Neureuther nach dem ersten Lauf Chancen auf einen Podestplatz. 

Schladming - Was für ein Spektakel: Beim Flutlichtrennen in Schladming liefert Felix Neureuther einen herausragenden zweiten Durchgang und katapultiert sich von Rang neun auf drei.

Auch im letzten Weltcup-Slalom vor den Olympischen Winterspielen strahlte Felix Neureuther vom Podest. Nach seinem Sieg in Kitzbühel überzeugte der Skirennfahrer im letztjährigen WM-Ort Schladming, dem „Champions-League-Finale des Slaloms“, und wurde Dritter. Auf den Zweiten, Weltmeister Marcel Hirscher aus Österreich, fehlten Neureuther nur 0,01 Sekunden. Für den WM-Zweiten Neureuther war es bereits das fünfte Weltcup-Podest im Olympia-Winter. Fritz Dopfer wurde bei leichtem Schneefall starker Vierter. Der 19 Jahre alte Norweger Henrik Kristoffersen sicherte sich den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere.

Auf ihn hatte Neureuther am Ende einen Rückstand von 0,19 Sekunden. „Der junge Bursche, der Kristoffersen, habe die Ehre“, sagte Neureuther danach. „Podium ist auch überragend.“ Wie den Fans machte das Spektakel in der Steiermark auch dem 29-Jährigen Lust auf die Rennen in Sotschi: „Es werden denke ich einfach echt coole Rennen. Die Dichte ist unfassbar. Es wird für die Zuschauer extrem spannend.“

So schön: Die Ski-Damen der Saison 2013/2014

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Tina Weirather aus Liechtenstein © Twitter
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Dominique Gisin aus der Schweiz © dpa
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Lara Gut aus der Schweiz © dpa
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Tina Maze aus Slowenien © dpa
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Anna Fenninger aus Österreich © dpa
Maria Höfl-Riesch aus Deutschland © Twitter
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Julia Mancuso (USA) © AFP
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Julia Mancuso ( USA, links mit ihrer Nichte) © AFP
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Julia Mancuso (USA) © AFP
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Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
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Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
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Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
Mikaela Shiffrin (USA) © AFP
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Lindsey Vonn (USA) ist beim Saisonauftakt noch nicht fit. Sie wird erst im Laufe der Saison ihr Comeback in Angriff nehmen.  © AFP
Lindsey Vonn (USA) ist mit Golf-Superstar Tiger Woods liiert. © AFP
Lindsey Vonn (USA) © dpa
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Frida Hansdotter (Schweden) © AFP
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Frida Hansdotter (Schweden) © AFP
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Tessa Worley (Frankreich) © AFP
Tessa Worley (Frankreich) © AFP
Tessa Worley (Frankreich) © AFP
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Chemmy Alcott (Großbritannien) © AFP
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Marie-Michele Gagnon (Kanada) © AFP
Christina Geiger (Deutschland) © AFP
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Maria Pietilä-Holmner (Schweden) © AFP
Maria Pietilä-Holmner (Schweden) © AFP
Jasmina Suter (Schweiz) © dpa

Zehn Tage vor der Eröffnungsfeier in Sotschi vergrößerte sich Neureuthers Rückstand im Disziplin-Weltcup auf Hirscher aber trotzdem. Der 24-Jährige hat nach dem siebten von neun Slalom-Rennen der Saison 420 Punkte, Neureuther kommt auf 370 Zähler.

Ein Jahr nach den Weltmeisterschaften war Neureuther voller Vorfreude an den Ort seines größten Erfolgs zurückgekommen: „Da kommen Erinnerungen hoch.“ Als „das beste Rennen des Jahres“ bezeichnete er den Wettkampf vor mehr als 40 000 Zuschauern dann nach dem ersten Durchgang. Die Menschenmassen im Zielraum und entlang der beleuchteten Piste gaben ein beeindruckendes Bild ab. „Ich bin schon ein paar Jahre dabei, aber das ist schon immer wieder was besonderes und verursacht Gänsehaut.“ Nervös sei er deswegen aber nicht.

Auch als Revanche mit Weltmeister Hirscher wollte Neureuther das Spektakel auf der Planai nicht verstanden wissen. „Das ist ein ganz neues Rennen. Was letztes Jahr war, zählt nicht mehr“, hatte der Partenkirchener im Vorfeld gesagt.

So gut wie im Februar 2013, als Neureuther die zweitbeste Zeit vorlegte, lief es im ersten Durchgang auf dem WM-Hang dann auch nicht. 0,67 Sekunden Rückstand hatte der Kitzbühel-Sieger vor dem Finale auf Mario Matt aus Österreich - Platz neun. „Ich hatte echt gut angefangen“, analysierte er den ersten Lauf. Aber seine Fehler seien „bei den leichten Bedingungen“ eben sofort bestraft worden. „Aber mein Rückstand ist okay“, meinte Neureuther und versprach „brutale Attacke“ für das Finale.

Schwarzenegger schaut zu

Mit Erfolg: Unter den Augen von Schauspieler und Politiker Arnold Schwarzenegger lieferte Neureuther eine bärenstarke Fahrt und hatte im Ziel zwischenzeitlich mehr als eine Sekunde Vorsprung. Nur Kristoffersen und Hirscher konnten da dagegenhalten, Matt fädelte schon beim dritten Tor ein und besiegelte Neureuthers dritten Platz.

Von Helen Scott-Smith und Maximilian Haupt

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