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Deutsche Skispringerin schlägt schlimm am Boden auf - erste Details bekannt

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Von: Christoph Klaucke

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Skispringern Selina Freitag ist in Willingen schwer gestürzt.
Skispringern Selina Freitag ist in Willingen schwer gestürzt. © Arne Dedert/dpa

Die deutsche Skispringerin Selina Freitag ist in Willingen schwer gestürzt. Die 20-jährige Olympia-Kandidatin schlug bei der Landung mit dem Brustkorb auf.

Update vom 30. Januar, 10.52 Uhr: Selina Freitag hat sich mit einem Update auf Instagram gemeldet. Sie postete ein Selfie, auf dem man ihre Verletzungen erkennen kann.

Update vom 29. Januar, 14.13: Aufgrund der unsicheren Wetterlage wird der zweite Durchgang beim Damen-Skispringen in Willingen abgesagt. Katharina Althaus wurde hinter der Weltcupführenden Marita Kramer aus Österreich Zweite.

Selina Freitag war im ersten Durchgang schwer gestürzt, der Olympia-Fahrerin soll es nach ersten Erkenntnissen den Umständen entsprechend aber gut gehen. Vor dem Krankenwagen lag sie einer Kollegin weinend in den Armen. „Wir haben offenbar Glück im Unglück gehabt“, sagte der Sprecher des Deutschen Skiverbands, Florian Schwarz, am im ZDF. „Sie ist mit Schürfwunden offenbar davongekommen.“ Schwarz ergänzte: „Gruß von der Selina, sie hat schon beide Daumen hoch gemacht.“

Erstmeldung: Willingen - Schreckmoment beim Weltcup-Skispringen in Willingen: Die Deutsche Skispringerin Selina Freitag ist schwer gestürzt. Die 20-Jährige hat sich kurz vor der Landung die Skier überkreuzt und ist brutal mit Brustkorb und Kopf am Hang aufgeschlagen.

Sofort eilten mehrere Helfer zur Unglücksstelle um Erstversorgung zu leisten. Nach mehrminütiger Behandlungspause kam Freitag mit schmerzverzerrtem Gesicht glücklicherweise wieder auf die Beine. Gutes Zeichen: Die Wintersportlerin* aus dem Erzgebirge winkte zum Abschied noch in die Kamera.

Skispringerin Selina Freitag ist in Willingen schwer gestürzt.
Skispringerin Selina Freitag ist in Willingen schwer gestürzt. © ZDF

Olympia-Kandidatin mit heftigem Sturz in Willingen: Deutsche Skispringerin schlägt schlimm am Boden auf

Freitag zählt zum Skisprung-Kader der Frauen für Olympia. Nun muss die 20-Jährige am letzten Wintersport-Wochenende vor den Olympischen Winterspielen in Peking um ihre Teilnahme zittern. Nach ihrem Sturz wurde die DSV-Athletin vorsorglich ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen gebracht. Vor dem Abflug nach China nächste Woche wolle man auf Nummer sicher gehen und Freitag auf Schürfwunden untersuchen.

Der erste Durchgang auf der Großschanze in Willingen war durch Wind und Nebel stark eingeschränkt. Die Österreicherin Eva Pinkelnig wollte nach dem Sturz ihrer Kollegin eigentlich gar nicht mehr an den Start gehen, überwand sich dann aber doch. „Die Bedingungen sind irregulär, das ist keine Werbung fürs Damen-Skispringen, wir sehen schlecht aus“, ärgerte sich Pinkelnig im Anschluss beim ZDF. Eine Teilnahme am zweiten Durchgang schloss sie unter den vorherrschenden Bedingungen kategorisch aus. (ck) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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