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Aus Kanada zum DSV: Ski-Star will Verband wechseln

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Von: Tom Offinger

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Roni Remme beim Weltcup in Crans Montana
Bald beim DSV? Die Kanadierin Roni Remme. © IMAGO / GEPA pictures

Dem DSV könnte bald eine neue Rennläuferin in seinen Reihen begrüßen. Laut einem Bericht strebt die Kanadierin Roni Remme einen Verbandswechsel an.

München - Der deutsche Ski-Rennsport steckt seit einigen Jahren in einer kleinen Krise. Überragende Athleten fehlen dem DSV derzeit im Weltcup-Zirkus, zwar gelingen den Läufern um Kira Weidle und Romed Baumann immer wieder kleine Erfolge, doch dauerhafte Top-Platzierungen wie zur Zeiten von Maria Höfl-Riesch fehlen im alpinen Bereich aktuell. Im kommenden Winter könnte sich dies jedoch zumindest ein bisschen ändern, da eine frühere Konkurrentin einen Wechsel zum Deutschen Skiverband anstrebt.

Ski-Star strebt Verbandswechsel an: Deutschland statt Kanada?

Laut dem Portal skinews.ch sterbt die Kanadierin Roni Remme einen Verbandswechsel nach Deutschland an. So kurios das Vorhaben klingt, könnte die 26-jährige Wintersportlerin dennoch gute Chancen haben. Bis vor wenigen Jahren soll die Kanadierin einen deutschen Pass besessen haben, zudem stamme ihre Großmutter aus Deutschland, heißt es.

Aus dem Weltcup-Aufgebot der Nordamerikanerinnen soll Remme bereits gestrichen worden sein, eine große Hürde steht ihr allerdings noch bevor: Neben den beiden nationalen Skiverbänden muss auch die FIS dem Wechsel offiziell zustimmen.

Roni Remme: Potenzial für Top-Platzierungen

Dass Remme das Potenzial hat, den DSV zu verstärken, zeigte sie bereits im März, als sie bei den deutschen Meisterschaften in Garmisch-Partenkirchen startete und direkt den Abfahrtstitel gewinnen konnte. In der abgelaufenen Weltcup-Saison lief für die 26-Jährige dann eher weniger zusammen: Remme beendete das Jahr ohne eine einzige Top-10-Platzierung, bei den Olympischen Spielen in Peking belegte sie den 24. Platz in der Abfahrt und im Super-G.

Neben den Speed-Disziplinen konnte sich die Kanadierin auch in der alpinen Kombination hervortun, 2019 belegte sie beim Wettbewerb in Crans Montana (Schweiz) und in der Kombinationsgesamtwertung den zweiten Platz. (to)

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