Saisonauftakt im Riesenslalom

Ski-Alpin-Weltcup im Ticker: Alexis Pinturault siegt, Deutsche enttäuschen

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Ski-Weltcup in Sölden: Alexis Pinturault auf der Strecke.

Der Ski-Alpin-Weltcup 2019/2020 der Herren startete am Sonntag mit dem Riesenslalom in Sölden. Dabei gewann der Franzose Alexis Pinturault.

Sölden - Traditionell beginnt die neue Saison im Ski alpin im österreichischen Sölden. Der Weltcup 2019/2020 wurde mit je einem Riesenslalom bei den Damen und einem bei den Herren eröffnet. 

Alexis Pinturault hat den ersten Wettbewerb bei den Herren im Ski alpin gewonnen. Der Franzose siegte in Sölden vor seinem Landsmann Mathieu Faivre und Zan Kranjec aus Slowenien.

Pinturault, einer der Favoriten auf den Gesamtweltcup zeigte in beiden Durchgängen eine fehlerlose und beherzte Fahrt und holte sich verdient den Sieg auf dem Rettenbachgletscher.

Ski alpin: Deutsche Fahrer enttäuschen in Sölden

Pinturault zeigte sich nach dem Rennen entsprechend zufrieden. "Das war ein klasse Weltcup. Im 2. Durchgang war es extrem schwer, die Sicht war schlecht. Aber ich bin konzentriert geblieben und sehr happy", sagte der 28-Jährige nach dem Rennen. Pinturault übernimmt damit auch die Führung im Gesamtweltcup. Bei den Damen führt in der Gesamtwertung nach einem Rennen Alice Robinson aus Neuseeland. Die 17-Jährige feierte am Samstag ihren ersten Weltcupsieg.

Die deutschen Skifahrer um Mitfavorit Stefan Luitz erlebten hingegen eine Enttäuschung. Luitz bekam keinen Zug in den Ski und wurde nur 16. Sein Teamkollege Alexander Schmid beendet das Rennen auf dem 27. Platz.

Entsprechend ernüchternd fällt die Analyse von chiemgau24.de-Wintersportredakteur Tobias Ruf im Podcast "Après-Ski" aus:

Ski alpin: Die Top-Ten in Sölden

  1. Alexis Pinturault
  2. Mathieu Faivre
  3. Zan Kranjec
  4. Tommy Ford
  5. Ted Ligety
  6. Lucas Braathen
  7. Erik Read
  8. Luca de Aliprandini
  9. Gino Caviezel
  10. Leif-Kristian Nestvold-Haugen

Der Liveticker zum Nachlesen: 

13:56: Alexis Pinturault macht oben gleich Zeit gut auf Faivre und auch im Mittelteil ist das extrem stark. Der Vorsprung wächst und wächst, Pinturault gewinnt den Riesenslalom in Sölden!

13:54: Mathieu Faivre aus Frankreich fährt volles Risiko. Doch er hat mit der Linie zu kämpfen, leichter Rückstand im Mittelteil. Aber unten zündet er den Turbo. Faivre geht mit 0,09 Sekunden in Führung. Nur noch Pinturault steht oben.

13:52: Der junge Schweizer Marco Odermatt fährt sehr weich, oben ist er gut dabei. Dann macht er einen groben Fehler im Mittelteil, das kostet viel Zeit. Genau eine Sekunde ist er zurück, da war mehr drin.

13:50: Zan Kranjec aus Slowenien hat den Mittelsektor im Griff. Das Steile liegt ihm. Belohnt wird es mit der Führung, Kranjec hat sieben Hundertstel Vorsprung auf Ford. Jetzt die besten drei aus dem 1. Lauf.

13:47: Erik Read aus Kanada fährt furios im oberen Abschnitt. Doch im entscheidenden Mittelsektor hat er Probleme, der Vorsprung ist weg. Im Ziel ist er 4., 0,59 Sekunden zurück.

13:45: Matts Olsson aus Schweden war 6. nach dem 1. Durchgang. Er kommt oben ordentlich rein, doch dann verdreht er gleich zwei mal im Steilen. Das war nix, Olsson ist nur 12. Es führt weiter Ford vor Ligety und Braathen.

13:43: Weiter gehts mit Österreich. Stefan Brennsteiner verpasst gleich oben ein Tor und ist raus.

13:40: Die besten 8 stehen oben. Manuel Feller aus Österreich macht im Mittelteil einen groben Patzer, der viel Zeit kostet. Das macht sich im Ziel bemerkbar, Feller ist im Ziel 8.

13:38: Loic Meillard aus der Schweiz lässt oben viel Zeit liegen, das hat Ford deutlich besser gemacht. Dann verpasst er ein Tor und scheidet aus.

13:36: Tommy Ford aus den USA geht sehr mutig in die Tore, das wird belohnt. Ford fährt einen starken Lauf, 0,39 Sekunden ist er im Ziel vorne.

13:34: Jetzt kommt der Weltmeister. Henrik Kristoffersen rutscht mit dem Innenski weg, das kostet Zeit. Der Rückstand summiert sich, Kristoffersen ist nur 10. Das ist eine Überraschung.

13:33: Altmeister Ted Ligety kommt oben gut durch, im Mittelteil verliert er viel, aber unten ist er wieder auf Zug. 0,01 Sekunden ist er vorne, was für eine Zitterpartie.

13:31: Stefan Luitz verpatzt den Übergang in den Steilhang, das kostet Zeit. Hinzu kommen noch zwei Innenskifehler und fehlendes Tempo im Ziel. Das ist nur der 8. Platz. Der Mitfavorit aufs Podest kann damit nicht zufrieden sein.

13:29: Schmid verliert schon oben eine halbe Sekunde, er ist zu passiv. Dann verpatzt er noch ein Tor im Mittelteil, der Rückstand wächst und wächst. 1,90 Sekunden sind eine dicke Packung. Schmid ist Letzter.

13:28: Die letzten 15 stehen oben. Jetzt kommt Rasmus Windingstad aus Norwegen. Er patzt gleich oben, diesem Fehler fährt er hinterher. Im Ziel reicht es nur für den 6. Platz. Jetzt kommen die zwei Deutschen.

13:24: Leif Kristian Nestvold-Haugen aus Norwegen ist im steilen Mittelsektor zu passiv. Unten passt es wieder, dennoch ist der Rückstand bei 0,30 Sekunden nicht mehr Wert als der 4. Platz. 

13:22: Luca de Alpiprandini aus Italien verliert relativ wenig Zeit im Mittelteil, unten ist er aber zu ungestüm. 21 Hundertstel zurück, Braathen bleibt vorne.

13:20: Wie gestern bei den Damen ist der Mittelsektor der entscheidende. Hier verliert auch Thomas Tumler aus der Schweiz viel Zeit. Immer wieder rutscht er weg, das macht Platz 8 im Ziel mit 1,11 Rückstand.

13:19: In seinem 300. Weltcuprennen hat der 37-jährige Manfred Mölgg aus Italien große Probleme im Steilhang. Der Oldie ist 6. im Ziel mit knapp einer Sekunde Rückstand.

13:18: Ryan Cochran-Siegle aus den USA verliert im Mittelteil fast eine Sekunde auf Braathen. Ein offensichtlicher Fehler war nicht zu erkennen. Unten holt er Zeit auf, es reicht aber nur für den 3. Platz.

13:16: Justin Murisier ist der nächste Schweizer, der am Start steht. Das ist zu vorsichtig, ihm fehlt die Power. 1,18 ist dann doch ein deutlicher Rückstand, Platz 6 für Murisier.

13:14: Gino Caviezel aus der Schweiz leistet sich einen Patzer im Mittelteil, doch er fängt sich schnell wieder. Nur 0,26 Sekunden ist sein Rückstand im Ziel, Braathen bleibt vorne.

13:12: Lucas Braathen aus Norwegen fährt oben furios und führt vor Mayer. Er fährt eine enge Linie und macht weiter Zeit gut. Braathen führt, 0,71 hat er Vforsprung auf MJayer, das ist eine Ansage des jungen Wikingers!

13:10: Cedric Noger aus der Schweiz geht mit dem Oberkörper zu früh nach innen, das kostet vor allem im Steilhang viel Zeit. Daraus resultieren 0,87 Sekunden Rückstand.

13:09: Victor Muffat-Jeandett aus Frankreich fährt oben auf Augenhöhe mit Mayer, aber den Mittelsektor verpatzt er komplett. Er findet keine gute Linie und ist im Ziel 6. mit 1,56 Sekunden Rückstand.

13:07: Matthias Mayer aus Österreich ist eigentlich ein Speed-Spezialist. Doch diese Leistung im Riesenslalom ist ansprechend. Und wie! Mayer geht in Führung, 0,25 Sekunden vor Leitinger.

13:05: Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen fährt einen starken Lauf, doch für Leitinger reicht es ganz knapp nicht. 0,13 Sekunden ist der Rückstand.

13:04: Thibaut Favort aus Frankreich lässt auch oben viel Zeit liegen. Im Mittelsektor holt er auf, unten aber fehlt die Dynamik. 2. Platz im Ziel.

13:02: Trevor Philp aus Kanada patzt gleich oben, da will er zu viel und fällt mit dem Oberkörper nach hinten. Das macht sich unten bemerkbar, 0,86 ist der Rückstand.

13:01: Leitinger geht als Erster auf die Piste. Der Österreicher macht keinen offensichtlichen Fehler und setzt mit 2:16,20 die erste Zeit im Ziel.

Vor dem 2. Durchgang: Lokalmatador Roland Leitinger wird den 2. Durchgang eröffnen. In wenigen Augenblicken geht es los

Vor dem 2. Durchgang: Die Piste ist nach wie vor in gutem Zustand. Gestern bei den Damen wurde es zur Mitte des 2. Durchgangs schattig, damit hatten die Athletinnen zu kämpfen.

Vor dem 2. Durchgang: Die Zeitabstände sind gering. Pinturault hat nur zwei Hundertstel Vorsprung, Odermatt ist 0,33 Sekunden zurück. Auch Luitz und Schmid liegen noch in Schlagdistanz zum Podest.

Vor dem 2. Durchgang: Fritz Dopfer (+2,74 Sek.) und Bastian Meisen (+3,42) haben die Qualifikation für den 2. Durchgang verpasst. Damit sind für Deutschland nur noch Alexander Schmid und Stefan Luitz dabei.

Vor dem 2. Durchgang: Um 13 Uhr geht es weiter mit dem Weltcup-Auftakt im Ski alpin. Die Herren bestreiten ihren 2. Durchgang im Riesenslalom.

Fazit nach 30 Fahrern: Das soll es für den Moment gewesen sein. Um 13 Uhr geht es mit dem 2. Durchgang weiter.

Fazit nach 30 Fahrern: Es geht eng zu in Sölden. Die Strecke ist in gutem Zustand, von Abnutzung war nur wenig zu spüren. Die Zeiten im Ziel sind entsprechend knapp, im 2. Durchgang ist noch jede Menge möglich. Alexis Pinturault aus Frankreich führt mit zwei Hundertsteln Vorsprung vor seinem Landsmann Mathieu Faivre. Dritter ist der junge Schweizer Marco Odermatt. Stefan Luitz ist als 13. bester Deutscher, der Allgäuer liegt 1,07 Sekunden zurück. Alexander Schmid ist 14.

10:52: Der Letzte aus den Top-30 ist Elia Zurbriggen. Der junge Schweizer fährt nicht rund, immer wieder erwischt er Schläge. Das sind 2,28 Sekunden Rückstand.

10:50: Die Piste lässt nach, das bekommt auch Thibaut Favrot zu spüren. Der Franzose ist 2,10 Sekunden zurück, damit ist er 25.

10:48: Sam Maes aus Belgien steht mehrfach quer, da ist schnell erkennbar, dass das nicht für eine gute Zeit reicht. Platz 27 im Ziel spricht eine klare Sprache.

10:47: Ryan Cochran-Siegle aus den USA ist zu passiv, zu keiner Zeit kriegt er Druck auf den Ski. 20. Platz für den Amerikaner.

10:45: Der nächste Österreicher ist am Start. Stefan Brennsteiner fährt einen starken Mittelsektor, im Ziel hat er nur 0,62 Sekunden Rückstand. Das ist der 7. Platz.

10:43: Jetzt ist Erik Read auf der Strecke. Der Kanadier ist oben gleichauf mit Pinturault, im unteren Teil aber macht er einen kleinen Fehler. Im Ziel ist er 5., nur 0,45 Sekunden zurück. Starke Leistung!

10:42: Filip Zubcics Fahrt ist schnell vorbei. Der Kroate fädelt ein und scheidet aus.

10:40: Trevor Philp aus Kanada ist oben sehr gut dabei, hat nur wenig Rückstand. Zur Einfahrt ins Flache steht er aber quer, damit ist er chancenlos. 22. Platz im Ziel, da wird der Fehler knallhart bestraft.

10:37: Manfred Mölgg aus Italien ist oben gut dabei, dann scheinen ihn die Kräfte zu verlassen, im Flachstück verliert er viel Zeit. 17. Platz im Ziel.

10:36: Riccardo Tonetti leistet sich oben einen schweren Fehler, er steht quer. Das macht sich im Ziel bemerkbar, 2,89 Sekunden Rückstand bedeutet den letzten Platz. 

10:35: Tumlers Landsmann Cedric Noger macht es nicht besser. Von oben bis unten fehlt der Zug, Noger ist nur Vorletzter im Ziel.

10:34: Thomas Tumler aus der Schweiz ist einer der größten Athleten im Feld. Er ist auf Slalom spezialisiert, im Riesenslalom fehlt ihm die Beweglichkeit. 1,32 Sekunden zurück, das ist der 16. Platz.

10:32: Der nächste Deutsche ist am Start. Alexander Schmid hat oben Probleme, im Mittelteil macht er Zeit gut. Unten aber verliert er an Tempo, 1,11 ist er zurück, das ist der 12. Platz.

10:30: Gino Caviezel aus der Schweiz rutscht im Mittelteil immer wieder weg, das macht sich in der Zeit bemerkbar. 1,50 Sekunden hat er Rückstand, das ist der 16. Platz.

10:28: Jetzt der Altmeister Ted Ligety. Der Weltmeister und Olympiasieger hat oben Probleme, doch im Mittelteil holt er auf und reiht sich knapp vor Stefan Luitz ein. Das ist der 10. Platz.

10:26: Der junge Italiener Luca de Aliprandini ist noch unerfahren, das merkt man. Er traut sich nicht, die Piste aggressiv anzugehen. Unten wird er mutiger, dennoch ist er 1,29 Sekunden zurück. Pinturault führt weiter vor Faivre und Odermatt. Stefan Luitz liegt auf dem 10. Platz.

10:24: Der nächste Franzose macht seine Sache nicht so gut. Victor Muffat-Jeandet lässt die Dynamik vermissen, im Ziel ist er weit zurück. 1,79 Rückstand zeigt die Uhr an.

10:22: Mathieu Faivre sorgt hier für eine dicke Überraschung. Der Franzose holt unten viel Zeit auf und ist nur hauchdünn hinter Pinturault zurück. 0,02 Sekunden sind es im Ziel, das ist Platz 2.

10:21: Jetzt der erste Österreicher. Manuel Feller zeigt eine aggressive Fahrt, er riskiert vor allen Dingen unten viel. Das wird belohnt, Feller ist 5.

10:19: Rasmus Windingstad ist oben gut dabei, doch im Mittelteil macht der Norweger viele kleine Fehler. 1,19 Sekunden ist er zurück.

10:18: Justin Murisier aus Frankreich kommt nicht rein in den Lauf. Er macht viele kleine Fehler und ist im Ziel mit 1,42 Sekunden zurück. Das ist der letzte Platz.

10:15: Die Piste nimmt ab. Leif Kristian Nestvold-Haugen aus Norwegen bekommt das zu spüren. Er verliert viel Zeit im Mittelsektor und ist 9. im Ziel.

10:13: Jetzt kommt Stefan Luitz. Der Lauf des Allgäuers ist nicht sauber, er ist zu unruhig im Oberkörper. Der Rückstand ist groß, 1,08 Sekunden ist Luitz zurück. Das ist eine große Enttäuschung.

10:11: Tommy Ford aus den USA ist zu defensiv, er ist zu weit weg von den Toren. In Sölden wird Passivität bestraft, 0,80 Sekunden ist er zurück.

10:09: Loic Meillard aus Frankreich kann mit seinem Landsmann nicht mithalten. Das war zu passiv, im Ziel hat er 0,69 Sekunden Rückstand.

10:08: Alexis Pinturault aus Frankreich fährt rund, er ist immer pünktlich an den Toren. 0,33 Sekunden Vorsprung, Pinturault führt.

10:06: Matts Olsson aus Schweden ist oben vorne, doch unten verliert er an Zeit und ist 3. im Ziel. Odermatt hat unten eine richtig starke Performance hingelegt.

10:04: Der junge Schweizer Marco Odermatt ist oben defensiv, doch im Mittelsektor und unten fährt er sehr aktiv und schnell. Eine Hundertstel vorne, Odermatt führt.

10:02: Jetzt sehen wir, was Kristoffersens Zeit bedeutet. Zan Kranjec aus Slowenien geht aggressiv ins Rennen und setzt sich deutlich ab. 0,46 Sekunden Vorsprung im Ziel, Kranjec führt.

10:01: Kristoffersen geht auf die Piste. Der Norweger kommt sauber durch und setzt die erste Zeit. 1:07,9 im Ziel.

Vor dem Rennen: Henrik Kristoffersen wird die Saison der Herren eröffnen. Der Norweger geht mit der Startnummer 1 ins Rennen. Ihm Folgt Zan Kranjec aus Slowenien, dann kommt Marco Odermatt aus der Schweiz. Stefan Luitz hat die Startnummer 8.

Vor dem Rennen: Die Bedingungen in Sölden sind auch heute hervorragend. Die Piste ist in gutem Zustand, im Ziel scheint die Sonne. 

Vor dem Rennen: Die Damen eröffneten am Samstag die neue Saison, dabei siegte Alice Robinson vor Mikaela Shiffrin. Die 17-Jährige führt damit auch den Gesamtweltcup an. Die Herren steigen am Sonntag ins Geschehen ein, der erste Durchgang beim Riesenslalom in Sölden beginnt um 10 Uhr, der zweite Durchgang um 13 Uhr.

Ski alpin: Luitz will in Sölden Fehler abstellen

Vor dem Rennen: Dabei geht auf Seiten der deutschen Skifahrer vor allen Dingen Stefan Luitz mit großen Ambitionen ins Rennen. Luitz ist im Ski alpin einer der stärksten Riesenslalom-Fahrer der Welt. In der Vorsaison feierte der Allgäuer seinen ersten Weltcupsieg in seiner Paradedisziplin, zudem landete er im Riesenslalom bereits sechs mal auf dem Podest. Entsprechend optimistisch äußerte sich der 27-Jährige vor dem Start in die neue Saison gegenüber chiemgau24.de*. "Ich bin zufrieden mit meinem körperlichen Zustand und komme auch mit dem Hang in Sölden gut zurecht. Bei meinen letzten Auftritten in Sölden habe ich kleinere Fehler gemacht, die will ich in diesem Jahr abstellen."

Vor dem Rennen: Neben dem Sieganwärter Luitz gehen für die deutschen Skifahrer Fritz Dopfer, Bastian Meisen und Alexander Schmid im ersten Rennen des Herren-Weltcups an den Start. Der Allgäuer Schmid hatte im Sommer mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, blickt dennoch zuversichtlich nach Sölden. "Es geht mir körperlich immer besser, das ist eine positive Entwicklung. Ich habe mir mit den Trainern einen guten Plan für die neue Saison zurechtgelegt", sagte der 25-Jährige gegenüber chiemgau24.de.

Ski alpin: Wer tritt in Hirschers Fußstapfen?

Vor dem Rennen: Für Spannung ist in Sölden allemal gesorgt. Mit Marcel Hirscher aus Österreich ist der Dominator der vergangenen Jahre zurückgetreten, der Kampf um den Gesamtweltcup und auch um die Podestplätze in den technischen Wettbewerben ist offener denn je. Auch Luitz erwartet sich durch die neue Konstellation mehr Dynamik in der Saison 2019/2020. "Man hat sich an Marcel orientiert, er war der beste Skifahrer der Welt. Nach seinem Rücktritt könnte es auf dem Podium spannender werden, viele neue Gesichter könnten dort auftauchen", sagte Luitz. Neben Luitz sind Henrik Kristoffersen (Norwegen), Alexis Pinturault (Frankreich), Zan Kranjec (Slowenien) und Matts Olsson (Schweden) die aussichtsreichen Kandidaten auf die obersten Plätze. Nach dem Wettkampf in Sölden legen die Alpinen Skifahrer eine dreiwöchige Pause ein. Der Weltcup wird am 23./24. Oktober mit zwei Slalomwettbewerben im finnischen Levi fortgesetzt.

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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