Rebensburg auf dem Stockerl

Ski-Elite zu Gast in Garmisch-Partenkirchen - Vonn weint im Ziel

Impressionen rund um das Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen.
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Impressionen rund um den Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen.
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Impressionen rund um den Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen.

Garmisch-Partenkirchen - Gut zwei Wochen vor WM-Beginn haben die alpinen Skirennfahrerinnen um Lokalmatadorin Viktoria Rebensburg in Garmisch-Partenkirchen ihre Speed-Form getestet.

An diesem Samstag stand auf der berühmten Kandahar-Piste eine Abfahrt an. Am Sonntag folgt dann ein Super-G, ehe am Wochenende danach die Männer mit drei Rennen in Garmisch an der Reihe sind.

Am Morgen meldete unser Reporter vor Ort immer noch zapfige -11 Grad aus dem Schattenloch. Die anwesenden Zuschauer ließen sich die gute Laune aber nicht schockfrosten: Ein Ski-Simulator und Guggenmusi aus der Schweiz sorgten für gute Rahmenunterhaltung.

Rebensburg Dritte

Auch beim Rennen selbst gab‘s Grund zur Freude: Viktoria Rebensburg hat zwei Wochen vor den Weltmeisterschaften beim überraschenden Sieg von Lindsey Vonn Rang drei in der Weltcup-Abfahrt erreicht. Auf die Amerikanerin fehlten der besten deutschen Skirennfahrerin am Samstag 0,48 Sekunden. Lara Gut aus der Schweiz war 0,15 Sekunden langsamer als Vonn und lag damit nach 30 gestarteten Fahrerinnen auf Rang zwei. Für Vonn war es im zweiten Rennen nach ihrer fast einjährigen Verletzungspause der 77. Weltcup-Sieg ihrer Karriere. Zum Rekord von Ingemar Stenmark fehlen ihr nun noch neun Erfolge. Für Rebensburg war es das zweite Podestresultat im WM-Winter.

Vonn weinte im Ziel gemeinsam mit ihrem Vater, berichtet unser Reporter vor Ort. Sie sprach von ihrem emotionalsten Sieg. „Das ist unglaublich, ich habe keine Worte dafür“, sagte die 32-Jährige überwältigt. Sie ist nun nur noch neun Erfolge vom Siegrekord des Schweden Ingemar Stenmark entfernt. „Ich habe mich selbst und die Konkurrentinnen überrascht“, erkannte Vonn. Nach einer Knieverletzung im vorigen Winter und einem Oberarmbruch in der Saisonvorbereitung hatte sie erst am vorigen Wochenende in Altenmark ihr Comeback gegeben. „Ich habe alles gegeben. Es war schwierig, den Mut zu finden“, räumte die Abfahrts-Dominatorin nach ihrem siebten Weltcup-Sieg in Garmisch ein.

Rebensburg zeigte sich auch superhappy, dachte erst gar nicht, dass sie so gut unterwegs war. „Ich habe versucht ruhig zu bleiben und nicht an die Platzierung zu denken“, sagte Rebensburg, die auch vor einem Jahr im Garmisch Dritte der Abfahrt geworden war. „Das war ein richtig cooles Wochenende, und ich habe mir gedacht, es wäre schön, wenn ich das wiederholen könnte“, sagte sie. Nach ihrer Knieverletzung vor Saisonstart gibt der zweite Podestrang des Winters - den ersten hatte die Kreutherin in ihrer Spezialdisziplin Riesenslalom eingefahren - Mut für die WM. Material und Abstimmung seien im Speed-Bereich „auf alle Fälle super“, sagte Rebensburg, die ihr 33. Weltcup-Podest bejubelte.

Oben einige Impressionen.

Fellner/lin/dpa

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