Lisa Zimmermann im Interview

Ski-Star zeigt sich unten ohne bei Instagram - und erklärt das heiße Foto

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Ende September sorgte Freeski-Star Lisa Zimmermann mit einem freizügigen Instagram-Posting für Aufsehen.

Die Welt von Freeski-Titelsammlerin Lisa Zimmermann geriet zu Beginn 2017 nach einem schweren Sturz mächtig ins Wanken. Die Athletin spricht über ihre Comeback-Pläne und ein pikantes Nacktfoto.

X-Games-Gold, Weltmeisterin, Weltcupsiegerin – Lisa Zimmermann hat in ihrer Freeski-Karriere vieles erreicht, alles als erste Deutsche. Für die Olympischen Spiele im Februar in Pyeongchang war sie die große Gold-Hoffnung, bis sie sich am 2. Februar beim Weltcup im kalifornischen Mammoth in einem Qualifikationsrun das Kreuz- und das Innenband riss. Lisas Welt geriet aus dem Gleichgewicht. Ob sie in 83 Tagen in Südkorea starten kann, steht noch auf der Kippe. „Der Heilungsprozess läuft gut, alle sind mit dem Knie zufrieden. Mir wäre es natürlich lieber, wenn alles schneller geht, aber bis zum ersten Schneekontakt wird es bestimmt noch einen Monat dauern“, sagt die 21-Jährige der tz.

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Während für den Deutschen Skiverband am Wochenende Kea Kühnel und fünf männliche Kollegen beim Big Air in Mailand – Lisa Zimmermann hat dort 2016 gewonnen – über einen riesigen Kicker fliegen, geht die Goldhoffnung laufen. „Joggen geht wieder, ich habe dabei keine Schmerzen, das war ein wichtiger Schritt. Wobei, richtig Joggen kann man es noch nicht nennen, ich gehe viel dazwischen“, so die gebürtige Nürnbergerin. Spezifisches Schneetraining ist noch in weiter Ferne, weil die Belastung auf den Kickern am größten ist. Zimmermann: „Ich will vielleicht noch einmal eine Woche in die Sonne fliegen, Surfen und Beachvolleyball spielen, damit sich das Knie langsam an die Belastung gewöhnt.“

„Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Post so viel Aufmerksamkeit erregt“

Dass sie auf der Slackline ihr Gleichgewicht wiedergefunden hat, ließ Lisa Zimmermann ihre Instagram-Fans und -Follower Ende September wissen, als sie mit einem Nackt-Post vom Champion des Jahres, einer Eventwoche der Deutschen Sporthilfe für die besten Athleten des Jahres, für Aufmerksamkeit sorgte. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Post so viel Aufmerksamkeit erregt. Aber es war cool, ich will mich authentisch präsentieren und habe dadurch viele neue Follower gewonnen“, sagt das Ski-Ass und verrät: „Ich fand die Idee des Hotels einfach cool. Man konnte nach einem Saunaaufguss auf der Slackline über den kalten Pool laufen. Andere habe das auch gemacht, nur haben sie es nicht fotografiert und online gestellt.“

Olympia 2018 in Pyeongchang: Termine und Zeitplan im Überblick

Zimmermann ist nicht wie jeder andere, in vielen Sportarten wäre ein so später Saisoneinstieg ein Schuss ins Knie. Ihr hingegen, deren Tricks bei den Frauen bisher als unmöglich galten, ist dank ihrer Fähigkeiten alles zuzutrauen. Der ehemaligen Eiskunstläuferin gelang als erster Frau ein Doublecork 1260, ein Sprung mit doppelter Überkopfdrehung und dreieinhalb Schrauben. Trotz ihres jungen Alters trainiert sie autark und zieht einen Ski-Tag mit Freunden einem durchgetakteten Teamtraining vor.

Dementsprechend ist ihre Olympia-Einstellung: „In der Theorie geht es sich mit Olympia aus, aber gerade war ich ein paar Tage krank, das verzögert das Aufbautraining. Wenn ich nicht rechtzeitig fit werden sollte, ist es zwar super schade, aber es geht für mich keine Welt unter. Ich kann mich in meinem Leben auch anders beschäftigen und plane beispielsweise mit Sponsoren ein Filmprojekt, auf das ich mich mit mehr Zeit vorbereiten würde.“ Klingt so, als würde sie auf einem sicheren Weg in die Zukunft gehen. Ein Schritt nach dem anderen, alles im Gleichgewicht.

Mathias Müller

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