Heute Super-G mit Vicky Rebensburg

Rasanter Start in die Ski-WM!

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St. Moritz - Das spektakulärste Starthäuschen der WM steht auf 2840 Meter Höhe. Eine Stahltreppe führt über 187 Stufen zum Startpunkt der Herrenabfahrt mit ihrem Markenzeichen, dem „Freien Fall“. Die Athleten beschleunigen, bei einem Gefälle von 100 Prozent oder 45 Grad, in wenigen Sekunden auf 140 km/h.

Update vom 13. Februar 2017: Bevor die Medaillen im Riesenslalom und Slalom vergeben werden, steht noch ein junger Wettkampf an: Der Teamwettbewerb am Dienstag, ein Parallel-Riesenslalom, in dem jede Nation männliche und weibliche Fahrer an den Start schickt. Wir sagen Ihnen hier, wie Sie den Teamwettbewerb live im TV und im Live-Stream sehen können.

Update vom 11. Februar 2017: Viktoria Rebensburg will bei der Ski-WM 2017 aufs Podest. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie die Abfahrt der Damen live im TV und Live-Stream sehen können.

Update vom 10. Februar 2017: Mehr als rasant geht es auch am ersten Wochenende der Ski-WM in St. Moritz zu, wenn die Abfahrten stattfinden. Wir haben für Sie zusammengefasst, wie Sie die Abfahrt der Herren bei der alpinen Ski-WM 2017 live im TV und Live-Stream sehen können.

Update vom 9. Februar 2017: Die alpinen Spezialistinnen haben bei der Ski-WM ihren nächsten Auftritt: Am Freitag fahren sie sowohl die Abfahrt, als auch den Slalom. In unserem TV-Guide erfahren Sie, wie Sie die Kombination live im TV und Live-Stream sehen.

Update vom 7. Februar 2017: Am Mittwoch starten die Männer in die Ski-WM 2017. Wir erklären Ihnen, wie und wo Sie den Super-G der Herren live im TV und Live-Stream sehen.

Die felsige Rinne ist sogar für die Pistenraupe zu steil. Wenn die Piste präpariert wird, hängt diese an einem Stahlseil. Der erste Testlauf fiel für Andreas Sander, Josef Ferstl und Thomas Dreßen am Montag wegen schlechten Wetters aus, am Dienstag starten die Männer einen neuen Versuch, und die Frauen um Medaillenhoffnung Viktoria Rebensburg mit dem Super-G (12.00 Uhr/ZDF und Eurosport) in die WM. Befinden sich die Deutschen in St. Moritz im freien Fall oder räumen sie richtig ab?

DSV-Alpinchef Wolfgang Maier reiste mit „Grundoptimismus“ in die Schweiz, drei Medaillen sind das Ziel. Sammeln sollen sie Felix Neureuther, Stefan Luitz – und eben Rebensburg, die mit 27 Jahren ihre sechste WM fährt. „Bei Weltmeisterschaften geht es um Medaillen, das zählt. Das hat jeder im Kopf. Das ist bei mir genauso“, sagt Rebensburg. Und die Kreutherin ist sich bewusst darüber, dass sie im Super-G sofort eine gute Gelegenheit hat. „Natürlich hoffe ich, dass ich ein Wörtchen mitreden kann“, sagt sie. Die Konkurrenz ist mit Lara Gut, Tina Weirather, Ilka Stuhec, Sofia Goggia, Lindsey Vonn und vielen mehr sehr groß.

Vonn fühlt sich bereit, auch wenn ihr die rechte Hand nach dem Oberarmbruch noch Probleme macht. „Die Haare kann ich mir noch nicht machen, aber wenigstens das Make-up“, meint sie. „Aber ich kenne den Berg, Gold ist möglich.“ Etwas anderes interessiert nicht: „Siegen oder rausfliegen, das ist meine Mentalität.“

Bei den Herren sind alle Augen auf Marcel Hirscher gerichtet, läuft alles nach Plan, fährt auch der 27-Jährige beim Super-G am Mittwoch um Edelmetall. „Zu Marcel fallen mir keine Superlative mehr ein“, sagt ÖSV-Alpinchef Hans Pum über den Mann, der 60 Paar Ski, acht Paar Skischuhe, sechs Skibrillen mit 60 Ersatzscheiben und fünf Helme mit nach St. Moritz bringt. Eines wird allerdings weder Vonn noch Hirscher auf der drei Kilometer langen Corviglia-Piste gelingen: Die Fahrt im Freien Fall, denn die Ehre wird nur den männlichen Abfahrer zuteil. 

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