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„Oldie“ gewinnt

Ski-WM: Super-G-Gold an Guay - Sander Siebter

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Erik Guay jubelt nach seinem Sieg bei der Ski-WM in St. Moritz. 

St. Moritz - Der Kanadier Erik Guay hat Gold im Super-G bei der Ski-WM gewonnen. Der 35-Jährige setzte sich gegen Olympiasieger Kjetil Jansrud und Manuel-Osborne-Paradis durch. Sander wurde Siebter. 

Update vom 10. Februar 2017: Werden sich am Samstag bei der Abfahrt die Favoriten um den Lokalhelden Beat Feuz durchsetzen oder gibt es einen Überraschungssieger? Wir verraten Ihnen, wie Sie die Abfahrt der Herren bei der alpinen Ski-WM 2017 live im TV und im Live-Stream ansehen können.

"Oldie" Erik Guay hat die Favoriten düpiert und überraschend als erster Kanadier WM-Gold im Super-G gewonnen. Der Abfahrtsweltmeister von 2011, der über Jahre mit Knieproblemen zu kämpfen hatte, setzte sich auf der anspruchsvollen "Corviglia" in St. Moritz vor dem norwegischen Olympiasieger Kjetil Jansrud (0,45 Sekunden zurück) durch. Bronze ging an Guays Teamkollegen Manuel-Osborne-Paradis (0,51).

Sander wird Siebter

Andreas Sander (Ennepetal/0,97) zeigte eine gute Fahrt und belegte Platz sieben. Besser war ein deutscher Abfahrer in der zweitschnellsten Disziplin bei einer WM zuletzt 2005, als Florian Eckert in Bormio auf Rang sechs fuhr. "Top 10, das ist genial. Ich bin zufrieden", sagte Sander.

Älterster Weltmeister der alpinen Ski-Geschichte

Guay (35), bei der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen vor eineinhalb Wochen noch schwer gestürzt, ist der älteste Weltmeister der alpinen Ski-Geschichte. Er entriss diesen Rekord Titelverteidiger Hannes Reichelt (Österreich), der wie zahlreiche hoch gehandelte Rennläufer zu den Geschlagenen zählte. Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich schied aus, die Schweizer Hoffnung Beat Feuz kam nicht unter die besten Zehn.

Josef Ferstl (Hammer/2,84) hatte bei schwierigen Verhältnissen mit "flachem Licht" Probleme und kam nicht in die Top 20. "Vielleicht habe ich zu viel gewollt", sagte er: "Verbockt, fertig, Punkt." WM-Debütant Thomas Dreßen (Mittenwald) schied aus.

SID

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