Ski alpin in Lenzerheide

Skirennfahrer bejubeln Team-Podium bei Weltcup-Finale

Jubel
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Das deutsche Mixed-Team freut sich über Rang zwei.

Wie schon bei der WM jubeln die deutschen Skirennfahrer auch beim Weltcup-Finale im Teamevent. In Lenzerheide wurde das DSV-Quartett erst im Finale besiegt.

Lenzerheide (dpa) - Deutschlands Skirennfahrer haben auch zum Abschluss dieses Winters ihre Klasse im Teamevent gezeigt. Nach dem Bronze-Erfolg bei den Weltmeisterschaften rasten die vier DSV-Sportler auch im Mannschafts-Parallelrennen des Weltcup-Finales als Zweite auf das Podest.

In Lenzerheide in der Schweiz mussten sich Lena Dürr, Andrea Filser, Linus Straßer und Alexander Schmid erst im Finale Weltmeister Norwegen geschlagen geben. «Das war eine richtig gute Leistung von allen heute», sagte Straßer in der ARD. Im Finale hatte es nach Siegen 2:2 gestanden, deshalb entschied die Zeit und nur 0,22 Sekunden gegen die Deutschen. «Norwegen ist nicht umsonst Weltmeister geworden. Am Schluss ist oft ein bisschen Glück dabei. Aber sind alle zufrieden» sagte Straßer.

Nachdem am Mittwoch und Donnerstag die Abfahrten und Super-G der Damen und Herren wegen heftigem Neuschnee und Nebel abgesagt werden mussten, fand der Teamevent in der Schweiz bei strahlendem Sonnenschein und herrlicher Winterkulisse statt.

Die Deutschen setzten sich im Viertelfinale gegen Italien und im Halbfinale gegen die später drittplatzierten Österreicher durch. «Das hat mega Spaß gemacht zum Skifahren», erzählte Schmid. Die Auswahl des DSV raste wie schon bei den vergangenen vier Weltcup-Finales auf einen Podestplatz. Den bislang einzigen Sieg hatte es 2013 ebenfalls in Lenzerheide gegeben.

Die Saison geht am Wochenende mit den vier letzten Einzelevents zu Ende. Am Samstag gehen Schmid und Stefan Luitz im Riesenslalom der Männer an den Start - beim Frauen-Slalom ist zugleich Lena Dürr im Einsatz. Im Männer-Slalom am Sonntag ist Straßer dran; für den Riesenslalom der Frauen qualifizierte sich keine Deutsche.

Im Fokus steht der Kampf um den Gesamtweltcup, wo Alexis Pinturault (Frankreich) und Petra Vlhova (Slowakei) als Führende die besten Chancen auf die Kristallkugeln haben.

© dpa-infocom, dpa:210319-99-888884/3

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