Norweger holen Gold

Starke Aufholjagd - Kombinierer holen WM-Silber in der Staffel

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Am Ende waren nur die Norweger schneller.

Die deutschen Nordischen Kombinierer haben die Silbermedaille im WM-Mannschaftswettbewerb geholt.

Seefeld - Eric Frenzel (Geyer), Fabian Rießle (Breitnau), Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger (beide Oberstdorf) mussten sich in einem dramatischen Wettkampf im Schlussspurt Norwegen geschlagen geben, Bronze ging an Österreich. Den Titel-Hattrick nach 2015 und 2017 verpasste das DSV-Quartett um genau eine Sekunde.

"Es war unglaublich spannend. Wir waren zweimal schon tot, und haben doch noch um Gold gekämpft. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, wir haben Silber gewonnen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch im ZDF: "Wir waren heute ein Team, es ist immer jemand in die Bresche gesprungen. Wenn einer mir vor der WM gesagt hätte, wir holen zwei Gold und ein Silber, dann wäre ich aus allen Wolken gefallen."

Nach dem Springen hatte die deutsche Auswahl nur auf Platz vier gelegen. Als dann auch noch Startläufer Rydzek einbrach, schien eine Medaille schon verloren, doch vor allem dank des wie entfesselt laufenden Seefeld-Doppelweltmeisters Frenzel gelang noch einmal der Anschluss. Im Finale war Norwegens Schlussmann Jarl Magnus Riiber allerdings einen Tick zu stark für Geiger. Für Riiber war es nach Gold im Normalschanzen-Einzel der zweite Sieg in Tirol.

Deutschland hatte in dieser Besetzung 2018 Olympia-Gold in Pyeongchang geholt. Der Titelhattrick bei der WM ist noch keinem Land geglückt.

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