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Stefan Luitz: Alle Infos zum deutschen Skirennfahrer – Karriere und Erfolge

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Stefan Luitz
Stefan Luitz auf der Strecke © Michael Kappeler / dpa

Stefan Luitz hat sich als Skirennläufer auf die Disziplin Riesenslalom spezialisiert. Seine mittlerweile über zehn Jahre andauernde Karriere ist von zahlreichen Verletzungen geprägt.

Megève, Les Houches – Bei den in der Region Montblanc in der Zeit vom 31. Januar bis zum 5. Februar 2010 ausgetragenen Junioren-Skiweltmeisterschaften erzielte der Skirennläufer Stefan Luitz einen der ersten bedeutenden Erfolge seiner jungen Karriere: Hinter dem Franzosen Mathieu Faivre erreichte Stefan Luitz den zweiten Platz und damit die Silbermedaille im Riesenslalom.

Stefan Luitz: Herkunft, Lebenslauf und Familie des Skirennläufers

Stefan Luitz kam am 26. März 1992 im Örtchen Bolsterlang im Ostallgäu zur Welt. Der Skirennläufer war schon in seiner Kindheit ein begeisterter Wintersportler. Seit dem Jahr 2007 nahm er an den vom Internationalen Skiverband ausgerichteten Junioren-Rennen teil. Bereits damals zeichnete sich ab, dass er von allen Disziplinen den Riesenslalom bevorzugt. Seine ersten Erfolge erzielte er dementsprechend auch in dieser Sportart. So gewann er beim European Youth Olympic Festival im polnischen Szczyrk 2009 den zweiten Platz im Riesenslalom. Ein weiterer Meilenstein seiner frühen Karriere war die Silbermedaille, die er sich ein Jahr später in derselben Disziplin bei den am Montblanc ausgetragenen Junioren-Weltmeisterschaften sicherte. Ein früher Höhepunkt seines sportlichen Lebenslaufs war die Berufung in den Kader des Deutschen Skiverbands in der Saison 2010/2011.

Am 14. September 2021 gründete der bekannte Skirennläufer selbst eine Familie: An diesem Tag wurde sein Sohn Leano geboren.

Stefan Luitz: Die Anfänge seiner Profi-Karriere

Im Schweizer Adelboden bestritt der Skirennläufer am 8. Januar 2011 sein erstes Weltcuprennen im Riesenslalom. Er blieb wie in den darauf folgenden Weltcup-Rennen ohne Punkte. Dagegen erreichte Stefan Luitz am Anfang der Ski-Saison 2011/2012 in der Disziplin Riesenslalom im norwegischen Trysil zum ersten Mal einen Europacupsieg. Darüber hinaus war diese Saison unter anderem von den folgenden Erfolgen des Skirennläufers gekennzeichnet:

In der Wintersport-Saison 2012/2013 erreichte er ebenfalls einige Platzierungen auf den vorderen Rängen. So landete Stefan Luitz im Dezember 2012 im Weltcup-Riesenslalom im französischen Val-d’Isère auf dem zweiten Platz. Im Februar 2013 war der Skirennfahrer Mitglied des deutschen Teams bei den in Schladming ausgetragenen Weltmeisterschaften. Allerdings kam er als Ersatzfahrer nicht zum Einsatz. Mit dem deutschen Team gewann Stefan Luitz die Bronzemedaille. Anschließend erlitt er einen Kreuzbandriss und musste eine mehrmonatige Trainingspause einlegen. Von dieser Verletzung erholte sich der Skirennfahrer schnell, sodass er bereits zu Beginn der Saison 2013/2014 wieder antreten konnte und am 14. Dezember 2013 den Riesenslalom im Weltcup von Val-d’Isère gewann.

Der Skirennläufer Stefan Luitz: Seine Karriere von den Olympischen Spielen 2014 bis heute

Stefan Luitz trat bei den im russischen Sotschi veranstalteten Olympischen Winterspielen 2014 im Riesenslalom an. Aufgrund eines Einfädelns erfolgte jedoch seine Disqualifikation. Nachdem er am 12. Dezember 2014 im Weltcup-Riesenslalom im schwedischen Are den dritten Platz erreicht hatte, war er erneut von Verletzungspech betroffen. Der Skirennfahrer zog sich bei einem Sturz im Training eine schwere Verletzung des Oberschenkelmuskels zu und musste mehrere Monate pausieren. Erst bei der Ski-Weltmeisterschaft 2015 im US-amerikanischen Beaver Creek konnte er wieder antreten und fuhr im Riesenslalom auf Platz 20. Die Weltcupsaison 2015/16 beendete er auf Rang neun. Die Saison 2017/2018 war von einem Kreuzbrandriss geprägt, der Stefan Luitz zum Aussetzen zwang.

Am 2. Dezember 2018 feierte der Ski-Profi sein Comeback, als er den Weltcup-Riesenslalom von Beaver Creak gewann. Nur wenige Wochen später, am 15. Februar 2019, zog sich Stefan Luitz beim Riesenslalom-Rennen in Are einen Innenbandriss zu. Seit dieser Zeit verzeichnete er bis heute (Stand Dezember 2021) keine größeren Erfolge im Einzel-Riesenslalom. Stefan Luitz wandte sich anderen Disziplinen zu und verbuchte Platzierungen unter den ersten Fünf sowohl im Parallel-Riesenslalom als auch im Teamwettbewerb Parallel-Riesenslalom.

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